Autor: Administrator

  • Spendenmodell: Mit Mieterhöhungen die Garnisonkirche finanzieren?

    Spendenmodell: Mit Mieterhöhungen die Garnisonkirche finanzieren?

    Evangelisches Wohnungsunternehmen spendet für die Garnisonkirche

    Woher kommen die Mittel, mit denen das evangelische Wohnungsunternehmen „Hilfswerk Siedlung GmbH“ eine ganze Jahrespatenschaft für die „Stiftung Garnisonkirche“ übernimmt?

    Offensichtlich unterstützt dieses Wohnungsunternehmen das umstrittene Wiederaufbau – Projekt mit einer großen Spende.

    Gleichzeitig steht die „Hilfswerk Siedlung GmbH“ mit einem Bestand von 6000 Wohnungen, die einem Verkehrswert von fast 1 Mrd. € auf der Liste der zu enteignenden Immobilienfirmen in Berlin.
    Hier fordert die Initiative  „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ in ihrem Volksbegehren, große Immobilienunternehmen zu enteignen, die eine Wohnungsbestand über 3000 Wohungen haben und mehrheitlich renditeorientiert agiert.
    Beides trifft hier zu.

    Nach einem Artikel in der Berliner Morgenpost wundert sich die „Hilfswerk Siedlung GmbH“ darüber, in dieser Liste zu stehen.
    Wer allerdings mit Mieten genug Rendite erzielt, um damit auch noch den Wiederaufbau der Militärkirche in Potsdam zu fördern, scheint noch nicht gemerkt zu haben, welch wichtiges soziales Thema „Mieten“ heute sind.

  • Ein Kommentar zum Kommentar

    Ein Kommentar zum Kommentar

    Nichts ist gut!

    Henri Kramer hat in der PNN einen neuen Kommentar zu den angepassten Plänen zum RAW – Gelände geschrieben. Tenor: Alles wird besser.

    Nein.
    Nichts ist besser.

    (mehr …)

  • Wie die ProPotsdam von der Modernisierungsumlage profitiert

    Wie die ProPotsdam von der Modernisierungsumlage profitiert

    … MieterInnen vom Brauhausberg und aus der Innenstadt berichten

    Seit 1. Januar 2019 gilt eine neue Modernisierungsumlage nach § 559 BgB. Statt bisher 11 % können Vermieter nur noch 8 % der Modernisierungskosten auf die monatliche Miete umlegen.

    Die kommunale Gesellschaft ProPotsdam hat vielen ihrer MieterInnen deshalb pünktlich zum 27.12.2018 ihre Modernisierungsankündigung geschickt – um damit von der alten Umlage profitieren zu können.

    Dies berichten uns MieterInnen aus der Siedlung am Brauhausberg und der Innenstadt.

    (mehr …)

  • Anhörung zum Wohnraumfördergesetz im Landtag Brandenburg

    Anhörung zum Wohnraumfördergesetz im Landtag Brandenburg

    Stellungnahme des Netzwerkes „Stadt für alle“ Potsdam

    Das war eine Premiere!
    Das Netzwerk „Stadt für alle“ war eingeladen, im Rahmen einer öffentlichen Anhörung im Landtag Brandenburg Stellung zu zwei Gesetzentwürfen zu beziehen, die im Mai beschlossen werden sollen: Das neue Wohnraumfördergesetz und ein Gesetz zum Zweckentfremdungsverbot.

    Hier findet man alle Dokumente dazu, auch unsere Stellungnahme, einen kurzen Bericht und die Vorlagen. Auszüge aus den Stellungnahmen der Immobilienverbände folgen

    (mehr …)

  • Der neue Trend in Potsdam: Möblierte Wohnungen auf Zeit

    Der neue Trend in Potsdam: Möblierte Wohnungen auf Zeit

    Es ist gar nicht schwer – nur richtig teuer.

    Wer in Potsdam nach Möblierten Wohnungen auf Zeit sucht, wird sehr schnell fündig.

    Der Trend, normale Mietwohnungen in solche „Möblierte Wohnungen“ umzuwandeln, die dann befristet vermietet werden, ist längst auch in Potsdam angekommen.

    Zuletzt hatten mehrere Berliner Zeitungen darüber berichtet:

    https://interaktiv.tagesspiegel.de/wem-gehoert-berlin/artikel/moebel-statt-mietpreisbremse/

    (mehr …)

  • Die Renaissance des Erbbaurechts

    Die Renaissance des Erbbaurechts

    … in Potsdam (bewusst?) falsch gerechnet.

    Von einer Renaissance des Erbbaurechts ist allerorten zu lesen, selbst Immobilienverbände sprechen darüber und organisieren Fortbildungen zu einer fast vergessenen Form der Liegenschaftspolitik von Kommunen.
    „Ein Königsweg – lukrativ und sozial“, heißt es in einer Veröffentlichung des Bundesverbandes Wohnen und Stadtentwicklung.

    FWS_1_2009_Das_Erbbaurecht_T._Licher

    Leider trifft dies auch diesmal wieder nicht auf Potsdam zu.
    Diese Erfahrung musste die Fraktion der Wählergemeinschafts „die aNDERE“ machen, als sie diesen Weg für die Vergabe von Grundstücken im neuen Stadtteil Krampnitz vorschlug. Herr Nicke im Auftrag des Sanierungsträgers rechnete so falsch, dass dieser Weg des Stadtverordeten als Schlechtester präsentiert werden konnte.
    Wir dokumentieren:

    (mehr …)

  • Skopje als der Wegweiser für Potsdam?

    Stadt von oben …

    … war der Titel der letzten Ausgabe des Magazins „suburban – Beiträge zur kritischen Stadtentwicklung.
    Darin fanden sich sehr spannende Analysen, wie sehr sich politische Entwicklungen in vielen Städten ähneln.

    Ein Beispiel gefällig?

    Skopje als der Wegweiser für Potsdam?
    Ein Debattenbeitrag von Petar Atanackovic, Historiker und Bildungsreferent in Potsdam

    (mehr …)

  • In Potsdam nichts Neues

    In Potsdam nichts Neues

    … bei Vorkaufsrecht, Konzeptvergabe, Rekommunalisierung und Erbbaurecht

    Überall diskutieren KommunalpolitikerInnen, BürgerInnen, MieterInneninitiativen, wie man den Mietenanstieg in den Städten begrenzen könnte, wie den Renditeerwartungen von Immobilieninvestoren zu begegnen ist.

    Nur in Potsdam nicht.

    Überall überlegen KommunalpolitikerInnen, BürgerInnen, MieterInneninitiativen, welche Möglichkeiten Rekommunalisierung von Wohnungen, Milieuschutz, Erbbaurecht oder Vorkaufsrecht bieten können.

    Nur in Potsdam nicht.

    (mehr …)

  • Hintergründe zur „Deutsche Wohnen AG“ …

    Hintergründe zur „Deutsche Wohnen AG“ …

    … in Potsdam und anderswo

    Fast schon unbemerkt haben sich auch in Potsdam die ganz Großen der Wohnungskonzerne eingekauft. Venovia im Kirchsteigfeld und die „Deutsche Wohnen“ im Schlaatz, in Waldstadt und in Babelsberg.

    Und natürlich gehören in diese Aufzählung auch die Pläne der Deutschen Wohnen, im neuen Stadtteil Krampnitz über 40 % der neu geplanten Wohnungen zu errichten.

    Es wird also Zeit, auch die Deutsche Wohnen AG mal ein wenig näher zu beleuchten.

    (mehr …)

  • Was wäre, wenn …

    Was wäre, wenn …

    … die Stadt den Brauhausberg samt „Minsk“ nicht verkaufen würde?

    Zugegeben, es geht ja eigentlich nur noch um ein Stück des legendären Brauhausberges in Potsdam.
    Den Rest haben Stadt und Land längst verscherbelt – wie gehabt an zum Teil zwielichtige Investoren wie die Sanus AG aus Berlin.

    In der Diskussion um das „Minsk“ ist das eigentliche Grundproblem ein wenig untergegangen: Dieser wichtige Teil mitten in Potsdam soll an möglichst viel bietende Investoren verkauft werden. Nur noch mal zur Erinnerung: Das aktuelle Höchstgebot (eines natürlich mal wieder unbekannten Investors) liegt bei 27 Mio. €.

    (mehr …)