Kommentar zur „Tranparenzoffensive“ der RAW Potsdam GmbH
Heute haben sich MAZ und PNN mit ganzseitigen Artikeln einer „Tranparenzoffensive“ der RAW Potsdam GmbH zur Verfügung gestellt.
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Kommentar zur „Tranparenzoffensive“ der RAW Potsdam GmbH
Heute haben sich MAZ und PNN mit ganzseitigen Artikeln einer „Tranparenzoffensive“ der RAW Potsdam GmbH zur Verfügung gestellt.
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… klar, gerne, aber öffentlich!
Hier veröffentlichen wir unsere Mailkommunikation mit Mirco Nauheimer, Geschäftsführer der RAW Potsdam GmbH.
Inzwischen gibt es auch eine erste Reaktion von ihm auf unseren Vorschlag, eine öffentliche Diskussion zu führen.
Am Montag, den 7. Januar 2019 hatten wir diese erste Mail von Mirco Nauheimer, in unserem Postfach:
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… und anderswo.
Achtung: Dieser Beitrag wurde auf Grund einer Abmahn – und Unterlassungsverfugung der Trockland Management GmbH geändert!
Das Netzwerk „Stadt für alle“ hat die folgende zusammenfassende Dokumentation an alle Stadtverordneten, den Oberbürgermeister und die Medien der Region verschickt, um darauf aufmerksam zu machen, aus welch zwielichtigen Quellen oft die Immobilieninvestitionen in diese Stadt kommen.
Und natürlich deshalb, um kritisch hinzuschauen, wenn in Potsdam Steuersparmodelle umgesetzt, Geld gewaschen, Renditeerwartungen erfüllt werden sollen – statt eine bezahlbare Stadt für die BürgerInnen zu gestalten.

Bildquelle: Stadt Potsdam
„Der ist mein Alter, EU-Bürger, männlich, drei Kinder.“
… so Mirco Nauheimer am 21.12.2018 gegenüber der MAZ.
Na, dann ist ja alles klar, da kann es keine Probleme mehr geben mit dem Investment auf der RAW – Gelände.
Oder?
Wir aber trotzdem weiter recherchiert. Und sind dabei auf eine Menge neuer Informationen, Netzwerke und Ungereimtheiten gestoßen.

… Teil 2
Da es offensichtlich weder der kommunalen Politik, noch Lokalmedien wirklich interessiert oder sie nicht bereit sind, wirklich kritisch nachzufragen, haben wir mal weiter recherchiert: Wer steckt eigentlich hinter immer noch unbekannten Investoren auf dem ehemaligen RAW – Gelände?
Wir halten dies auch deshalb für so wichtig, weil in Potsdam schon viel zu lange völlig kritiklos mit den Investitionen von großen Immobilienfirmen umgegangen wird. Niemand hat jemals gefragt, wer hinter Groth (in Berlin hochumstritten!), hinter Prinz von Preußen AG (da reicht schon der Name, um in Potsdam Vertrauen zu schaffen) oder hinter den vielen Investitionen von Semmelhaack steht.
Ein Blick hinter die Kulissen von internationalen Kapitalinvestoren
Was für eine Euphorie.
1000 neue Arbeitsplätze und mindestens 100 Millionen € Investitionensumme in einem „IT – und Innovationszentrum“ auf dem RAW – Gelände seien geplant, ließ ein smarter junger Manager namens Mirco Nauheimer verlauten. Und die Stadtverwaltung – Bauamt, Wirtschaftsförderung, Parteien brechen in Jubel aus. „Das sind das alles Nachrichten, von denen wir vor ein paar Jahren noch nicht zu träumen gewagt hätten“, lässt sich der Chef der Potsdamer Wirtschaftsförderung in der PNN zitieren.
Wer aber steht hinter den genannten Firmen und neuen Besitzern? In Potsdam wird danach wie gehabt nicht gefragt. Hier gibt es schon viele Jahre nur kritiklosen Jubel, wenn Immobilieninvestoren die Stadt aufkaufen.

… Anlageobjekt Stadt: Ein Interview und „alte“ Beiträge in „Hallo Potsdam“
Im Tagesspiegel vom 16.10.2018 gab es ein bemerkenswertes Interview mit dem Architekten Markus Appenzeller zur Stadtentwicklung im Allgemeinen und zum Wohnungsmarkt als Anlageobjekt konkret.
Hier ein paar Zitate, die mensch sehr leicht auch auf Potsdam anwenden kann:
Staat im Staate oder nur Ausführende neoliberaler Stadtpolitik?
Am Beispiel des Streits um drei konkrete Initativen von Wohngemeinschaftsinitiven in Potsdam lässt sich ganz gut sehen, was in dieser Stadt seit Jahren schief läuft.
Im Grunde hat sich ein System etabliert, bei dem sich Verwaltung, Oberbürgermeister und kommunale Unternehmen gegenseitig den „Schwarzen Peter“ zuschieben, politische Beschlüsse aushebeln und Verantwortung wegschieben können.
Neuer Rekord: Rund 13.200 €/ m² für eine Wohnung in Potsdam
– Kommentar –
Potsdam feiert!
Endlich ein neuer Rekord.
Endlich ein neues Luxusobjekt.
Endlich neue Promis und Reiche in der Stadt.
Natürlich berichtet die PNN darüber ganz ausführlich:
Falsche Stadtplanung
Im Bornstädter Feld soll jetzt das nächste und letzte Baufeld ausgewiesen werden – für Einfamilien – und Reihenhäuser.
Das ist gleichzeitig die nächste gravierende Fehlplanung bei der Stadtentwicklung in Potsdam.