Hier findet Ihr zum Runterladen und verbreiten die wichtigsten Dokumente zum Housing Action Day 2021 in Potsdam!




Hier findet Ihr zum Runterladen und verbreiten die wichtigsten Dokumente zum Housing Action Day 2021 in Potsdam!




Sichtachse erhalten, Immobilieninvestor zufrieden gestellt, endlich neue Eigentumswohnanlagen für Potsdam, 0 % Mietpreis – und Belegungsbindung geschafft, Nuthewäldchen abgeholzt, die Aktivist*innen angezeigt.
Läuft in der Stadt Potsdam!
Die Filme zum Aktionstag im Zentrum Ost und der Nutheschlange:

Los geht es!
Überall in Potsdam werden Menschen aktiv, um gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung zu protestieren!
In kleinen Gruppen werden Orte von Immobilienspekulation und unsäglicher Stadtpolitik markiert.
Hier kommt eine erste Auswahl:






Pressemitteilung vom 26. März 2021
Am
Samstag, den 27. März 2021 findet in vielen Städten in Europa der
Housing
Action Day statt. Auch in diesem Jahr beteiligt sich
das Netzwerk „Stadt für alle“
Potsdam mit einem eigenen
Aufruf und Aktionen an dem Aktionstag.
Inzwischen haben sich sehr viele und unterschiedliche Organisationen und Initiativen unserem Aufrufangeschlossen. Die unterschiedlichen Gründe zeigen sehr deutlich, warum wir die Stadt – und Mietenpolitik in Potsdam so stark kritisieren.
Auf einige Punkte wollen wir im Vorfeld der Aktionen morgen hier genauer eingehen – sie sind auch Ziele konkreter Aktionen morgen zum Housing Action Day 2021 in Potsdam.
(mehr …)
Es ist das Witzbild der Woche! Während der Kreisverband „leidenschaftlich debattiert“ beschließt am Montag die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Potsdamer Stadtparlament, für den Abriss des Staudenhofes zu stimmen. Es soll für 40 Mio. € ein neues Quartier gebaut werden, obwohl für 18 Mio. € das bestehende Gebäude saniert werden kann. Nur mit staatlicher Subvention die keine nachhaltigen Akzente setzt und mit einer Innenhofbebauung im neuen Karree (die selbst die Grünen nicht wollen) ist das Projekt für die ProPotsdam günstiger als die Bestandssanierung. Trotzdem: am Mittwoch im Hauptausschuss, widersprechen die „ungrünen“ Wortführer*innen allen Argumenten des Klimaschutzes und stimmen für den Staudenhofabriss und die massive Erhöhung des CO2-Rücksackes der Potsdamer Baupolitik. Wieder ging es den Grünen nur ums historische Stadtbild. Kulissen statt Klimaschutz!
Mehr zu den klimapolitischen Auswirkungen der GRÜNEN Beschlüsse zum Staudenhofkomplex unter: Klimaschutz NEIN DANKE! Staudenhof ade? – Potsdam – Stadt für alle (entwurf.potsdam-stadtfueralle.de/)
Ein Wald mit rund 18.000 Buchen, der vor 45 Jahren gepflanzt worden wäre, wäre notwendig, um die CO2-Menge auszugleichen, die durch die Herstellung der Baustoffe und die Errichtung des Staudenhofes emittiert wurde. Wenn die Stadt jetzt noch den Gebäudekomplex abreißen und klein schreddern möchte, damit es als Bauschutt unter weiteren sinnlosen Straßenprojekten vergraben werden kann, dann erhöht sich dieser CO2-Rücksack noch mal deutlich. …
(mehr …)Wir dokumentieren:
Zwei Pressemitteilungen des Netzwerkes „Stadt für alle“ zur Diskussion um die Zukunft des Staudenhofs:
Wieder einmal soll ein wichtiges Gebäude in der Potsdamer Mitte zugunsten einer Pseudobarocken „Neubebauung“ abgebrochen werden. Nach Abbruch der Fachhochschule wurde eine endgültige Entscheidung über einen Abbruch des Staudenhofs bis 2022 zurückgestellt. In dieser Zeit sollte nochmals die Kosten von Abbruch und Neubau oder einer Sanierung überprüft werden.
Nun werden sich die Gremien der Stadt damit beschäftigen, was aus dem Staudenhof werden soll. Der Bauauschuss hat bereits mit der unheiligen Allianz aus SPD, Grünen, CDU und AFD entschieden – weg damit.
Hier ist die PM aus der letzten Woche dazu:
Nächste Woche tagt dann der Hauptausschuss und es steht vor allem die Frage, ob die Grünen in Zeiten von Klimanotstand tatsächlich bereit sind, einen solchen Abriss mitzutragen und die SPD weiter bezahlbare Wohnungen in der Innenstadt vernichten will – zugunsten barocker Fassaden.
Hier ist die neue Pressemitteilung des Netzwerkes „Stadt für alle“

Auch für die akteuellen Recherchen haben wir wieder viele Dokumente gesammelt, Links und Webseiten (in Norwegen!) entdeckt und dort gelesen und Unterlagen eingesehen.
Die wollen wir natürlich zum Nachlesen und weiter recherchieren gern der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.
Das Immobilienkonstrukt von Henrik Ulven
(mehr …)
… oder: Warum Umwandlungsverbote und Milieuschutz so wichtig sind.
Wir bekamen Post von Mieter*innen und haben dazu recherchiert:
Selbst im schwierigen Jahr 2020 hatten Mieter*innen in Potsdam Post in ihrem Briefkasten. Ein Immobilienmakler bot an, ihre Wohnung zu kaufen.
Bitte?
Mieter*innen besitzen in der Regel keine Wohnungen.
Aber solche Schreiben machen Angst.
Vor allem, wenn in der Nachbarschaft bereits Mietwohnungen als Eigentumswohnungen verkauft worden.
Im Coronajahr 2020 bekamen wir vermehrt Mails und Infos von Mieter*innen, die genau dies erlebt haben.
Deshalb wird es Zeit, dass in der Stadt Potsdam die Instrumente auf den Weg gebracht werden, die anderswo Umwandlungen in profitablere Eigentums – oder Möblierte Wohnungen wenigstens ein bisschen regulieren.
Wir wollen zwei typische Fälle dokumentieren.
(mehr …)
Die Stadtverwaltung Potsdam hat endlich einen Vorschlag für eine Zweckentfremdungsverordnung vorgelegt, die nun zeitnah von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden soll.
Das ist gut – und eigentlich viel zu spät.
Wir hatten im Mai 2019 die Möglichkeit, vor dem zuständigen Landtagsausschuss Stellung zu den Vorlagen für ein Wohnraumfördergesetz und ein Zweckentfremdungsgesetz zu nehmen.
Jetzt – fast 2 Jahre später erfolgt die kommunale Umsetzung.
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