Schlagwort: Wohnprojekte

  • Natürlich gehört auch das zur Geschichte dieser Stadt:

    Natürlich gehört auch das zur Geschichte dieser Stadt:

    30 Jahre Hausbesetzungen in Potsdam

    Wir dokumentieren: Das Plakat zum Jubiläum – 30 Jahre Hausbesetzungen in Potsdam.
    Barocke Fassaden – oft auch in kompletten Kopien, DDR Geschichte – ungeliebt und gern ignoriert, Villen und Plattenbauten – Potsdam hat eine wechselvolle Geschichte.

    Das neue Plakat erinnert daran, wie wichtig Hausbesetzungen für diese Stadt waren und sind: Sie haben Häuser vor dem Abriss gerettet, sie haben Kulturprojekte gesichert, sie boten und bieten Menschen bezahlbaren Wohnraum, sie sind Grundlage für viele legale Hausprojekte heute und es gibt sie noch heute. Die „la datscha“ ist Potsdams besetztes Haus am Havelufer, in der Feuerbachstraße wurde erst vor wenigen Wochen mit einer Besetzung an Leerstand und Verdrängung erinnert.

    Das Plakat gibt es in wenigen Tagen auch in Printform im Sputnik und an vielen anderen Orten der Stadt. Und 2020 gibt es ganz bestimmt neue Besetzungen, neue Aktionen dafür, eine „Stadt für alle“ zu schaffen.

  • Die Stadt dokumentiert ihr eigenes Versagen

    Die Stadt dokumentiert ihr eigenes Versagen

    Wir dokumentieren: Die Erklärung der Mieter*innengemeinschaft der Wichgrafstraße 11 zum fehlenden Milieuschutz in Babelsberg.

    Besser kann man es eigentlich nicht deutlich machen, wie eine soziale Wohnungspolitik in Potsdam 25 Jahre gescheitert ist.
    Die Stadtverwaltung hat das Ergebnis einer rechtlichen Prüfung eines möglichen Vorkaufsrechts der Stadt im Falle der Mieter*innen in der Wichgrafstraße 11 in Babelsberg präsentiert: “ Auf den Milieuschutz kann sie sich nicht berufen, weil die Zusammensetzung der Babelsberger Einwohnerschaft nie genauer erforscht worden ist. „, schreibt die MAZ am 18.09.2019.

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  • Laborstadt Potsdam?!

    Laborstadt Potsdam?!

    Ein Forschungsprojekt zu Gemeinschaftsprojekten in Potsdam und anderswo

    Am 20. Juni 2019 stellten verschiedene Forschungsinstitutionen von DIFU über ITZ bis hin zu Plan & Praxis die wirklich spannenden Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojektes zu „Gemeinschaftlichen Wohnprojekten“ vor.

    … seltsamerweise war Potsdam eine der Schwerpunktstädte.

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  • Beschlossen: Das neue Wohnraumfördergesetz

    Zum ersten Mal in einem solchen Gesetz: Die Förderung gemeinschaftlicher, nichtkommerzieller Wohnprojekte

    Zum ersten Mal war das Netzwerk „Stadt für alle“ zu einer Expert*innenanhörung in den Landtag Brandenburg geladen. Es ging um das neue Wohnraumfördergesetz.
    Jetzt wurde eben dies beschlossen.
    Und: Zum ersten Mal enthält ein solches Landesgesetz explizit die Förderung gemeinschaftlicher, nichtkommerzieller Wohnprojekte.
    Immerhin.

    Wir dokumentieren: Die Presseerklärung von Anita Tack / Linke, die uns eingeladen hatte und unsere Rede bei der Anhörung:

    PE Wohnraumförderung

    Rede Anhörung neu

     

  • Was andere schreiben …

    Wir dokumentieren:

    Heute: Aus der FAZ zur Wohnungsfrage und Enteignungsforderungen,
    Aus der Süddeutschen Zeitung zur Alternative „Mietshäusersyndikat“

    Wenn schon die FAZ einen Stadtgeografen folgenden Satz sagen lässt: „Ich würde eher sagen, eine Abschreckung von Investoren ist genau das, was wir jetzt brauchen.“ – dann zeigt dies ganz gut die Brisanz der sozialen Frage „Wohnen“ in Deutschland.

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  • Potsdam kann auch anders….

    …, wenn gemeinschaftliche Projekte investieren wollen.

    Wir hatten darüber berichtet: Der Verein „Machbarschaften“ hat sich um ein Grundstück in Babelsberg beworben – für ein großes, soziales Gemeinschaftsprojekt.
    Fast ein Jahr verging, dann kam die Nachricht: Leider alles falsch, die ganze Ausschreibung und inzwischen haben wir ja ein neues – höheres Wertgutachten.
    Der Verein hatte noch mal nachgefragt (siehe Schreiben „Machbarschaften) und hat jetzt eine Antwort vom KIS (siehe Antwortschreiben) bekommen.
    Eine Interpretation erübrigt sich.
    Leider hat ein solcher Verein weder einen lettisch – zypriotischen Investor im Rücken, noch ist es die „Deutsche Wohnen“.

    So was geht in Potsdam nicht.

    Fragen Machbarschaften

    KIS an Machbarschaften

     

  • „Sterne sehen“

    „Sterne sehen“

    Eine Stern – Aktion etwas anderer Art …

    An vielen Projekten und Häusern in Potsdam hängen inzwischen Sternelemente aus dem Fassadenschmuck der Fachhochschule.
    Und diese haben eine wichtige Botschaft:

    Dieser Stern ist Teil der Kunstaktion „Sterne sehen!“, zu der sich Potsdamer*innen zusammengeschlossen haben, um sich in der Diskussion um die Stadtplanungs- und Wohnungspolitik Potsdams zu positionieren.

    Passend zur Adventszeit findet ihr hier einen Bastelbogen: „Mein FH – Stern zum Selbermachen“ – einfach ausdruckbar auf 160er DIN A4 – oder DIN A3 – Bögen, falten, kleben und Strippe dran, schon habt ihr ein bisschen Protest am Weihnachtsbaum!

    FH-Stern-Bastelbogen

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  • Bitte endlich neu entscheiden!

    Das „Höchstpreisverfahren“ in Potsdam

    Am Mittwoch, den 5. Dezember 2018 findet in Potsdam die letzte SVV des Jahres statt – und die erste für den neuen Oberbürgermeister.
    Und es ist eine Stadtverordnetenversammlung, wo alle Angeordneten beweisen können, wie ernst es ihnen mit ihren öffentlichen Aussagen und Wahlkampfversprechen ist: Das Verfahren zum Verkauf kommunaler Flächen und Immobilien steht zur Abstimmung.
    Damit alle noch einmal wissen, was ihre reale Beschlusslage ist, wollen wir die hier noch einmal dokumentieren:

    Leitlinie_Grundstuecksverkaeufe_Stand_112011

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  • Gemeinschaftlich wohnen in Potsdam …

    Gemeinschaftlich wohnen in Potsdam …

    … und anderswo: Neue Studien ergeben einen klaren Trend

    In den letzten Jahren gab es in vielen Städten einen unglaublichen Boom von Projekten gemeinschaftlichen Wohnens. Auch in Potsdam ist das spürbar. Das Interesse am sozialen Miteinander ist gestiegen, die Motivation angesichts steigender Mieten und Spekulation mit Immobilien immer größer geworden.

    Klar ist aber auch, nicht jedes Konzept von Gemeinschaftswohnen hat einen sozialen, solidarischen Charakter. Sogenannte „Baugruppen“, wo sich Menschen zusammentun, um günstiger an die Eigentumswohnung zu kommen, haben damit recht wenig zu tun.

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  • Wer ist eigentlich die „Stadt Potsdam“?

    … oder wie in Potsdam Spekulationsgewinne gemacht werden.

    Nach den Berichten und Diskussionen um die bedrohten Gemeinschafts – und MieterInnenprojekte in der Stadt hat man eigentlich gedacht, schlimmer geht es nicht.

    Doch, geht.
    Jetzt der Verein „Machbarschaften“ eine Antwort auf seine Bewerbung um das Objekt „Goethestraße“ in Babelsberg bekommen.

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