Das Potsdamer Netzwerk „Stadt für alle“ will eine Öffentlichkeit für kritische, nachhaltige Stadtentwicklung schaffen und dafür einer engagierten Stadtbevölkerung eine Plattform bieten. Das Netzwerk hat dabei zwar einen Fokus auf Wohnungspolitik und gesellschaftliche Teilhabe an der Stadtgestaltung, der Streik der GDL ist für uns aber
trotzdem wichtig, gerade weil sich viele Forderungen der Bahnerinnen mit denen für eine „Stadt für alle“ überschneiden. Derzeit beteiligen wir uns in Potsdam bspw. an einem Bürgerbegehren für einen Mietendeckel, der im Kern die Entwicklung behandelt, dass die Mieten in Potsdam um ein Vielfaches schneller angestiegen sind und noch ansteigen, als die Reallöhne. Während letztere in den letzten 20 Jahren mehr oder weniger stagnierten oder sich im niedrigen einstelligen Bereich bewegten, sind die Mieten bei allen Wohnungstypen zwischen 10 und z.B. beim studentischen Wohnen bis zu 100% gestiegen. Im vielbeschworenen Neubau, der nahezu vollständig in den Händen privater Investoren liegt, werden inzwischen Mieten nicht mehr unter 10 €/qm verlangt – nach oben offen. Im Ergebnis konnten und können sich Menschen mit mittleren und niedrigen Einkommen oder Renten das Leben in Potsdam nicht mehr leisten und ihr Austausch zugunsten der Berliner-Speckgürtel- Klientel schreitet voran – begleitet von wiederkehrenden Demonstrationen, die sich durch ihre Bedeutungslosigkeit auszeichnen, während Immobilien-Investoren sich über saftige Gewinne freuen können.
Kategorie: Aktionen und Veranstaltungen
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Redebeitrag „Stadt für alle“ auf der GDL-Solidemo am 5.9.2021
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Dieser Streik geht alle an! Solidarität mit den Streiks an der gesellschaftlichen Basis
Aufruf zur Solidemo
am 05.09.2021, 11:30 Uhr,
vor dem Bildungsforum Potsdam
— Links Zum Teilen: Facebookveranstaltung — Instagram — Twitter —-Solidemo für alle Streikenden in der Pflege, dem Einzelhandel und bei der Bahn! Diejenigen, die am Anfang der Coronapandemie noch als „systemrelevant“ gelobt wurden, stehen unverändert vor schlechten Arbeitsbedingungen und sinkenen Reallöhnen. Ihr Recht auf Streik ist massiven juristischen Angriffen und und einer medialen Diffamierungskampagne ausgesetzt. Der Kampf darum, wer die öknomischen Folgen der Pandemie zu tragen hat, hat längst begonnen.
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Aktionstag zum Mietendeckel im Kino Thalia
„Der Mietendeckel – das richtige Instrument gegen den Mietenwahnsinn?“ –
Unter diesem Motto laden das Netzwerk „Stadt für alle“ und die Initiative Bürgerbegehren für einen „Potsdamer Mietendeckel“ zu einem Aktionstag ins Kino Thalia in Babelsberg!Dienstag, den 14. September 2021 ab 17.00 Uhr
Hier findet Ihr das aktuelle Programm aus spannenden Filmen und einer Podiumsdiskussion.
Spannend bleibt auch, ob der Oberbürgermeister, Herr Schubert unsere Einladung zur Diskussion annimmt – oder ob sich ProPotsdam und politisch Verantwortliche wirklich weiter der öffentlichen Diskussion verweigern…
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Das sind die wichtigen gesellschaftlichen Fragen in Potsdam!
Bisher scheint es fast so, als ob der Wahlkampf nicht nur in Potsdam völlig an der Realität der tatsächlichen Probleme vorbei geht.
Da wird über mögliche Fehler in Lebensläufen diskutiert, die alte „Rote Socken“ – Kampagne wieder rausgeholt oder eine gendergerechte Sprache zum Untergang der Kultur stilisiert. Bei den meisten Kandidat*innen gilt: Wer sich am wenigsten bewegt, weniger öffentlich wahrnehmbare Fehler macht, gewinnt.Das in Potsdam nun auch noch zwei der drei Spitzenkandidat*innen als Direktkandidat*innen gegeneinander antreten, macht das nicht leichter. Im Grunde haben sie von den wichtigen Fragen und Problemen hier kaum eine Ahnung und geben meist nur ihr Wahlprogramm wieder. Beim MAZ – Talk priesen sie ernsthaft die längst gescheiterte Mietpreisbremse und die unsinnige Phrase „Bauen, bauen, bauen“ als Lösung der Mietenproblematik in Potsdam an.
Jetzt greifen in Potsdam aber endlich die sozialen Bewegungen in den Wahlkampf ein!
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RZ 4ever – DEMO-Aufruf

FÜR EIN POTSDAM MIT RECHENZENTRUM
Demonstration am 15. September 2021 // 17 Uhr // Start vom dem Rechenzentrum
Wir rufen zur Demonstration „Für ein Potsdam mit Rechenzentrum“ auf.
Das Rechenzentrum, ein städtischer Ort der Kultur, Kunst und Begegnung, den Hunderte von Menschen, Gruppen und Initiativen intensiv und divers nutzen, ist nach wie vor vom Abriss bedroht – und das völlig ohne Not!
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Auf zur bundesweiten Mietendemo am 11.09.2021 in Berlin!!!
Wir dokumentieren und rufen auf, mit uns nach Berlin zu fahren!
WOHNEN FÜR ALLE!Gemeinsam gegen hohe Mieten und Verdrängung.
Ob Frankfurt, Dresden, München, Leipzig, Berlin, Hamburg oder Köln: die Mieten steigen weiter – und das nicht nur in den großen Städten. Überall sind Menschen von explodierenden Mieten betroffen, werden zwangsgeräumt oder finden keine Wohnung. Die Wohnungslosigkeit nimmt weiter zu und damit auch die Zahl derer, die ganz ohne Unterkunft auf der Straße leben. Menschen mit geringem Einkommen, Alleinerziehende, Geflüchtete, von Rassismus und anderen Diskriminierungen betroffene Menschen, Rentnerinnen und Rentner, Menschen mit Beeinträchtigungen und junge Familien – viele trifft der alltägliche Mietenwahnsinn besonders hart.
Trotz vielfach stagnierender Löhne und Einkommenseinbußen durch die Coronapandemie steigen die Mieten unbeirrbar weiter. Viele Menschen müssen einen immer größeren Anteil ihres Einkommens für überhöhte Miete aufbringen und zum Leben bleibt nicht viel über. Wir fordern: Löhne hoch, Mieten runter!
Explodierende Mieten sind kein Naturgesetz, sondern Ergebnis einer verfehlten Wohnungspolitik, die Profitinteressen über das Recht aller Menschen auf angemessenen und bezahlbaren Wohnraum stellt. Profitinteressen geben den Ton an: Wohnraum wird als Spekulationsobjekt an der Börse gehandelt. Durch die Fusion von Vonovia und Deutsche Wohnen entsteht gerade der größte Immobilienkonzern Europas. Doch wir wissen: Wohnen ist ein Menschenrecht und keine Ware!
Wir sind an vielen Orten betroffen, und wir sind wütend. Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass wir gemeinsam die Verhältnisse ändern können! Seit vielen Jahren organisieren sich Menschen gegen steigende Mieten, Verdrängung und Zwangsräumungen.
Am 11. September 2021 gehen Mieter*inneninitiativen und -vereine, stadtpolitische Gruppen, Gewerkschaften und Verbände auf die Straße, um in bundesweiter Solidarität mit den Vielen einen radikalen Kurswechsel in der Mieten- und Wohnungspolitik von der zukünftigen Bundesregierung einzufordern.
In unserer thematischen Vielfalt vereinen wir uns unter dem Motto: Wohnen für alle! Gemeinsam gegen hohe Mieten und Verdrängung.
Seid dabei und sagt es weiter!
Mietendemowebsite -
RZ-Erhalt ist möglich und nötig!

Heute weist die Ortsgruppe Potsdam von Architects for Future mit mehreren gutachterlichen Stellungnahmen nach, dass der Erhalt des Kunst- und Kreativhauses möglich und geboten ist. „Hier schlägt ein kreatives Herz der Landeshauptstadt. In dem Bau der Ostmoderne ist in den vergangenen Jahren ein unglaublich kreativer und lebendiger Sozialraum entstanden“, findet auch die Kulturministerin Brandenburgs.[1] Manja Schüle hat sich gestern ebenfalls für den Erhalt des Kreativhauses Rechenzentrum ausgesprochen.
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„Gebt Fritzens Beinen die letzte Ruh` – und packt den Militarismus auch gleich dazu!“

Morgen jährt sich das Spektakel um die Umbettung zweier Preußenkönige zum 30sten Male. Der Begräbniskult war ein Tiefpunkt der Demokratie und der Souveränität der Republik sowie der Startschuss für die Verklärung der Könige und die Re-Historisierung dieser Stadt.
Der Errichtung des Glockenspiels an der Plantage am 14.April 1991 im Beisein der Hohenzollern und der Landesregierung folgte am 17.August die staatsaktähnliche Überführung zwei Königssärge nach Potsdam. Mit Bundeskanzler Kohl als Pate des nationalistischen Hochfestes. Als „Die Heimkehr der Könige“ war das aristokratische Spektakel und die Berichterstattung oftmals überschrieben.
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Erhalt ist möglich, Erhalt ist nötig!

Seit Jahren behaupten Vertreter*innen der Stadt Potsdam sowie die der Stiftung Garnisonkirche, dass mit dem Bau des Turms der Garnisonkirche aus baurechtlichen wie brandschutztechnischen Gründen der Abriss zumindest eines Teils des Rechenzentrums erforderlich wäre. Die dieses Jahr neu gegründete Ortsgruppe von Architects for Future e.V. hat führende Experten um eine Prüfung des Sachverhaltes gebeten. Die Gutachter stellen im Pressegespräch die Ergebnisse ihrer fachlichen Prüfung vor stehen zu Fragen Rede und Antwort.
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Veranstaltungstipp: Kino mit Diskussion
Wir empfehlen:
Am Freitag, den 6. August 2021 zeigt das Freiluft Kino Lottenhof ab 21 Uhr den wichtigen Film „Push – Für das Grundrecht auf Wohnen“ und lädt gemeinsam mit der Koordinierungsstelle Wohnungstausch Potsdam vorher ab 19 Uhr zu einer Diskussionsrunde zur Wohnungspolitik in der Stadt ein!
Aktuelles Update:
Die Koordinierungsstelle Wohnungstausch musste die Diskussionsrunde absagen, weil alle angefragten Teilnehmer*innen (Stadt Potsdam!!!) – außer uns! – nicht dabei sein können – oder wollen?
Aber wir sind wir natürlich weiter dabei!
Als Diskussionspartner*in und mit Infoständen und der Initiative für einen „Potsdamer Mietendeckel. Ab 19.30 Uhr informieren wir über unsere Positionen zur desaströsen Wohnungspolitik in der Stadt Potsdam, stellen uns Euren Fragen und geben Euch die Möglichkeit, per Unterschrift unter das Bürgerbegehren der Stadt einen Denkzettel zu verpassen – wenn sie sich schon nicht der öffentlichen Debatte stellt.