Kategorie: Wem gehört Potsdam?

  • Brandenburg und der Hohenzollernstreit

    Am 19.01.2020 fand eine Online-Diskussion zum Thema statt. Die Landtagsfraktion der LINKEN stimmte sich und die Webgemeinde auf die Anhörung im Landtag am Folgetag ein. „Nach der Enteignung der Adelsfamilie wegen ihrer Mitverantwortung für die NS-Herrschaft im Land Brandenburg 1945 befinden sich die ehemaligen Schlösser und Gärten der Hohenzollern in öffentlicher Hand. Sie wurden restauriert, gepflegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

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  • Zurück in die Vergangenheit

    die neue Potsdamer Bodenpolitik ist eher ein Schritt zurück

    Wir dokumentieren:

    Stellungnahme des Netzwerkes „Stadt für alle“ und der Beratungsgruppe des Mietshäusersyndikats zur Ausschreibung der ProPotsdam GmbH in der Lenne`- Straße.

    In Potsdam wird seit einigen Monaten intensiv über eine neue Bodenpolitik diskutiert.
    Am Beispiel der Ausschreibung der ProPotsdam GmbH für ein Grundstück in der Lenne´ – Straße 54/ 55 zeigt sich nun – nichts hat sich geändert.

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  • Das nächste soziale Gemeinschaftsprojekt scheitert

    Das nächste soziale Gemeinschaftsprojekt scheitert

    Wir dokumentieren:

    Eine gemeinsame Stellungnahme von:
    Projektgruppe Das Blaue L & Wohnungsgenossenschaft Sanssouci Süd i.G.

    Kein Soziales Wohnungsunternehmen

    Wie die städtische ProPotsdam GmbH gemeinschaftliches Wohnen systematisch verhindert am Beispiel der Lennéstr. 54 und 55

    Zur Schaffung lebenswerter Städte ist eine soziale Durchmischung, sprich der Kampf gegen zu hohe Mieten notwendig. Ein Blick auf das tatsächliche Agieren von städtischen Unternehmen und entsprechenden Verantwortlichen in Verwaltung und Politik zeigt jedoch, dass genau in die gegenteilige Richtung gesteuert wird. Ein Beispiel aus dieser unsozialen Praxis ist die Grundlage dieses Textes. Wir möchten damit erläutern, warum wir uns nicht auf eine Ausschreibung der ProPotsdam GmbH für die Vergabe in Erbbaupacht der Lennéstraße 54 und 55 in Potsdam bewerben werden.

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  • Subtexte der Potsdamer Stadtgeschichte

    Wir dokumentieren:

    Start der Crowdfundingkampagne von „SUB.TEXTE – Kampf um Freiräume“ für den Dokumentarfilm über die Potsdamer Sub- und Alternativkultur seit der 1990er-Jahre.

    Ab sofort bis zum 15.02.2021 ist die Crowdfundingkampagne der Projektgruppe des Studiengangs Kulturarbeit der Fachhochschule Potsdam „SUB.TEXTE – Kampf um Freiräume“ online und sammelt über Startnext Spenden für ihren Dokumentarfilm. Darin werden die Entwicklung der alternativ- und subkulturellen Projekte und Initiativen in Potsdam, die unter anderem aus den Protesten und Hausbesetzungen der 1990er-Jahre entstanden sind, thematisiert.

    Die Projektgruppe des Studiengangs Kulturarbeit der Fachhochschule Potsdam wollen eine andere Sichtweise auf Potsdam ermöglichen, indem sie die Geschichte der Proteste seitens der Besetzer*innen aber auch durch beispielsweise Vertreter*innen der Stadt darstellen. Mithilfe von Zeitzeug*innen wollen sie den weiteren Generationen einen Einblick in diese Historie geben. Im Frühjahr soll ihr Dokumentarfilm auf einer kostenlosen Filmpremiere erstmals veröffentlicht werden. Danach wird er für alle online-kostenlos verfügbar sein. Ihr Ziel ist es, einen Diskurs über den zukünftigen Umgang mit subkulturellen Zentren anzuregen.

    Für die Umsetzung ihrer Dokumentation sind sie auf Spenden angewiesen. Auf Startnext rufen sie zum Spenden auf und bieten besondere Dankeschöns. Sie benötigen insgesamt 3000€ für ihre Projektumsetzung, um einer fairen Produktion nachzukommen.

    Hier der Link zur Kampagne: https://www.startnext.com/subtexte-kampf-um-freiraeume

    Weitere Informationen zu dem Projekt von „SUB.TEXTE – Kampf um Freiräume“ finden Sie unter: https://sub-texte.wixsite.com/potsdam Oder auf Facebook und Instagram unter „sub.texte“.

  • COMÚN #4 ist erschienen

    Magazin für Stadtpolitische Interventionen

    Titelseite der 4. Ausgabe

    Willkommen in der Común ‚4! Setzt euch doch erstmal. Genießt noch kurz die Stille, wenn ihr von hier aus gleich losgeht , wird es schnell lauter, aufregender und bunter. …“ So beginnt die 4 Ausgabe der noch jungen Zeitschrift. Común – Magazin für stadtpolitische Interventionen (comun-magazin.org)

    Auf den Seiten 4 und 5 gibt es eine stadtpolitische Vorstellungsrunde. Diesmal sind es die Gruppen „Recht auf Stadt Regensburg“ und das Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam.

    Wir sind viele – jederorts

    Lesenswert!!! Nicht nur die Vorstellungsrunde, sondern das gesamte Heft!

    Nicht vergessen: LESEN bildet! Bildet euch und eure Interessengruppen! Vernetzt euch und interveniert. Auch 2021!

  • Jahresrückblick 2020

    Eine andere Perspektive auf die Stadt

    Hauptthemen für das Bündnis Potsdam-Stadt-für-alle waren dieses Jahr: das Strandbad Babelsberg, das RAW-Projekt, das Thema Wohnen in Potsdam mit seinen zahlreichen Facetten und Problemen, die Garnisonkirche, das Rechenzentrum, das Klinikum und auch Corona.

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  • Hauptsache die Form stimmt

    Hauptsache die Form stimmt

    ... ein Kommentar zu den Kommentaren über die Proteste gegen das RAW Projekt.

    In Potsdam kommt es immer auf Äußeres an, darauf, dass die Form stimmt und man sich an Regeln hält.

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  • Monopoly in Potsdam

    Und noch ein Investor – diesmal das Berliner Unternehmen TAMAX, was in Potsdam unterschiedliche Projekte, Nutzer*innen und Bedürfnisse gegeneinander ausspielen will.
    Weil die Stadt Wohnungen braucht, weil Menschen in Kleingärten Erholung und Freiräume suchen, weil der Investor endlich Profite mit ihren irgendwann erworbenen Flächen machen will, wird ein unglaublicher und frecher Flächentausch vorgeschlagen.

    So geht Monopoly in Potsdam.

    Wir dokumentieren:
    Die Presseerklärung der Stadtrandelfen zu den geplanten Ersatzflächen für die Kleingärten am Angergrund:

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  • Die Deutsche Wohnen AG kauft sich weiter in Potsdam ein!

    Die Deutsche Wohnen AG kauft sich weiter in Potsdam ein!

    Während in Berlin im nächsten Jahr die Volksabstimmung „Deutsche Wohnen und co. enteignen“ an den Start geht, kauft sich der umstrittene und börsennotierte Immobilienkonzern weiter in Potsdam ein.

    Der neuste Deal hat ein besonderes „Geschmäckle“ – verbindet er doch einen der Immobilienskandale der Stadt und dessen bekannten Protagonisten mit eben dem großen börsennotierten Immobilienkonzern, an dem sich die Kritik an der Mietenpolitik der letzten Jahre symbolisch entzündet hat: der Deutsche Wohnen AG.

    Am Stern, in der Stein – und Großbeerenstraße hat die Deutsche Wohnen offensichtlich mehrere Häuser des großen Neubauprojektes des Potsdamer Immobilienunternehmens Kirsch & Drechsler bzw. deren Vermarktungsunternehmens Kirsch & Kirsch gekauft.

    Damit schließt sich ein Kreis, der symbolisch für die Potsdamer Wohnungs – und Mietenpolitik steht.

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  • Goldrausch – Flächenfraß – Klimanotstand

    Goldrausch – Flächenfraß – Klimanotstand

    Wir dokumentieren: Pressemitteilung der Anwohner*inneninitiative Fahrland

    Wieder einmal das Immobilienunternehmen Semmelhaack.
    LIeblingskind der Ex – Bürgermeister Platzeck und Jakobs. Das „Familienunternehmen“ ist in Potsdam seit Ende der 90 `er Jahre aktiv. Das Unternehmen hat Häuser, Wohnungen und Bauland unter oft fragwürdigen Umständen von der Stadt erworben und baut heute fast überall in Potsdam. Selbst der Fernsehmoderator und Immobilienbesitzer G. Jauch beschwerte sich 2011 über die Deals mit Semmelhaack:

    https://www.tagesspiegel.de/berlin/potsdam-jauch-schaltet-sich-in-immobilienskandal-ein/4748018.html

    Auch in der Coronakrise erhöht Semmehaack die Mieten, wie wir am Beispiel der Teltower Vorstadt berichteten.
    In Fahrland gibt es schon lange Diskussionen um die überdimensionierte geplante Semmelhaack – Siedlung.
    Hier ist die Pressemitteilung der Anwohner*inneninitiative dazu:

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