Kategorie: Wohnungspolitik

  • Wenn eine Stadt Politik dem Markt überlässt

    Wenn eine Stadt Politik dem Markt überlässt

    Wer einschätzen will, welche Wirkungen Stadtpolitik in Potsdam hat, braucht sich eigentlich nur die aktuellen Zahlen zu den Bodenpreisen in der Stadt anschauen.

    Bereits im Februar 2020 zeigten die Preise bei Neuvermietungen von Wohnungen in Potsdam – im Gegensatz zu anderen deutschen Städten – nur in eine Richtung – weiter nach oben.

    Nun liegen die neuen Bodenrichtwerte für Brandenburg und Potsdam vor (vergl. Www.boris-brandenburg.de ), also die Grundlage für Grundstückspreise in der Stadt. Und auch hier ist die Richtung klar – es geht weiter steil nach oben.

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  • RAW: Baustart durch die Hintertür?

    Wir dokumentieren den Offenen Brief der Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt zur aktuellen Situation im Bauplanverfahren für das frühere RAW-Gelände

    Sehr geehrte Stadtverordnete,

    mit Verwunderung nehmen wir von der Anwohner*innen Initiative Teltower Vorstadt die neue Sachlage zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 36 zur Kenntnis („Neue Halle / östliches RAW-Gelände“). Laut einem Schreiben des Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Herrn Bernd Rubelt, vom 29.01.2020 an die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung wurden »[i]m Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens […] die sanierungs- und die neubaubezogenen Aspekte voneinander getrennt und in jeweils eigenständige Bauanträge gegossen«. In dem Schreiben wird zudem auf einen ersten Bauantrag verwiesen, der positiv beschieden wurde.

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  • Neues vom Potsdamer Immobilienmarkt

    Neues vom Potsdamer Immobilienmarkt

    Fast überall verringert sich der Anstieg der Mieten in Deutschland – nur in Potsdam nicht…

    Es wird Zeit, die neusten Nachrichten vom Immobilienmarkt in Potsdam zu analysieren und zu veröffentlichen. Wobei: Dies ist weniger geeignet für Investor*innen und Anleger*innen, wir schauen uns die aktuellen Nachrichten eher aus der Perspektive der Mieter*innen an.

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  • In Potsdam scheitert erneut ein Gemeinschaftsprojekt

    Wir dokumentieren: Die Presseerklärungen des Hausprojektes Wollestraße 52 und des Beratungskollektivs des Mietshäusersyndikats.

    Heute hat die Hausgruppe des Syndikatsprojektes „Wollestraße52“ erklärt, dass sie einen Kaufvertrag unter den aktuellen Bedingungen nicht unterzeichnen kann. Damit ist ein Gemeinschaftsprojekt gescheitert, um das fast 5 Jahre mit viel Kraft und Leidenschaft gerungen wurde.

    Leider symbolisiert dieses Scheitern auch und vor allem den Umgang mit Ideen und Konzepten gemeinschaftlichen, sozialen Wohnens in Potsdam. Fast alle in den Erklärungen beschriebenen Gründe stehen für das Misstrauen, die Hürden und falschen Strukturen gegenüber solchen Wohnformen. Potsdam ist keine „Modellstadt“ gemeinschaftlichen Wohnens, wie es ein Forschungsprojekt formulierte, sondern eine Stadt, die fast ausschließlich Immobilienfirmen und internationalen Investor*innen den „Roten Teppich“ ausrollt.

    Das ist ein trauriges Ergebnis.

  • Wohnen für Menschen statt für Profite

    Wohnen für Menschen statt für Profite

    Aufruf des „Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“

    … zum weltweiten Housing Action Day am 28.03.2020
    … Das Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam gehört zu den Erstaufrufern!

    Zusammen zeigen wir: Es gibt Protest, Widerstand, Solidarität und Alternativen!  
    Mehr unter:

    https://www.housing-action-day.net/

    Hier ist der aktuelle Aufruf:

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  • Wer macht eigentlich Stadtpolitik?

    BürgerInnen fordern das Vorkaufsrecht juristisch sicher zu gestalten!

    Wieder einmal stellt ich die Frage, wer in Potsdam eigentlich Stadtpolitik macht.
    Im Fall der möglichen Verdrängung der Mieter*innen in der Wichgrafstraße 11 in Babelsberg hat die Verwaltung ihre Einschätzung vorzeitig und ohne weitere Prüfung öffentlich gemacht: Es gäbe keine rechtssichere soziale Erhaltungssatzung in Potsdam. Das ist so, als wenn sie dem Eigentümer auf dem Silbertablett mitteilt: Mach doch, verkauf einfach zum Spekulationspreis.

    Wir dokumentieren die Stellungnahme der Mieter*inneninitiative:

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  • Geschichten vom Potsdamer Wohnungsmarkt

    Geschichten vom Potsdamer Wohnungsmarkt

    In Potsdam nichts Neues …

    In den letzten Wochen gab es eine Menge neuer Nachrichten vom Potsdamer Wohnungsmarkt.
    Leider sind die – wie so oft – wenig erfreulich für die Mehrheit der Menschen, die eine neue, bezahlbare Wohnung in der Stadt suchen. Sie werfen im Gegenteil, ein Schlaglicht darauf, wie und von wem in Potsdam welche Wohnungen gebaut und angeboten werden.

    Vieles davon haben uns Mieter*innen aus Potsdam mitgeteilt und gebeten, das öffentlich zu machen.

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  • Milieuschutz vor Baugenehmigung

    Wir dokumentieren: Offener Brief der Anwohner*inneninitiative Teltower Vorstadt

    In der nächsten Stadtverordnetenversammlung hat die Anwohner*inneninitiative Rederecht. Sie werden ihre Sichtweisen, Einwendungen und Stellungnahmen öffentlich machen können. So – wie sie es in zwei Beteligungsverfahren getan haben – ohne, dass es irgendeine inhaltliche Antwort gegeben hätte.
    Deshalb demonstrieren die Anwohner*innen morgen auch mit vielen anderen Initiativen vor der Stadtverordnetenversammlung dafür, endlich wirkliche und wirksame Bürgerbeteiligungen zuzulassen.

    Hier dokumentieren wir den offenen Brief:

  • Die Stadtgesellschaft fordert: Beteiligt uns endlich!

    Die Stadtgesellschaft fordert: Beteiligt uns endlich!

    Kundgebung vor dem Rathaus – wer ist dabei?

    Für die Kundgebung anläßlich der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, den 6.11.2019 haben wir viele verschiedene Mieter*innen -, Bürger*innen – und Kulturinitiativen der Stadt zusammengefunden.

    Unter dem Dach des Netzwerkes „Stadt für alle“ demonstrieren an diesem Tag:

    Anwohner*inneninitiative Teltower Vorstadt
    Mieter*inneninitiative Wichgrafstraße 11
    BI für ein Potsdam ohne Garnisonkirche
    Kulturlobby
    Potsdamer Mitte neu denken

    Sprecher*innenrat Rechenzentrum
    Bürgerbegehren für faire Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen in der Klinikgruppe Ernst von Bergmann

    Nutzer*innenplenum Kulturzentrum Freiland

    Hier ist noch einmal der Aufruf:

  • Geht energetische Sanierung ohne Verdrängung?

    Eine neue, spannende Studie der Rosa – Luxemburg – Stiftung …

    … zeigt dies an vielen guten Beispielen.
    Und beweist gleichzeitig, wie unsinnig das Argument ist, das energetische Sanierungen zwangsläufig zu viel höheren Mieten führen.
    Oder umgedreht, durch einen Mietendeckel diese wichtige Klimaschutzmaßnahme nicht mehr möglich wäre.

    Hier könnt Ihr die Studie lesen und herunterladen: