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  • Beschleunigte Verfahren beim RAW – Die Prioritäten der Stadtverwaltung in Potsdam

    Beschleunigte Verfahren beim RAW – Die Prioritäten der Stadtverwaltung in Potsdam

    Gestern hat die Stadtverwaltung über den Stand der Bauleitplanung für das große, umstrittene und überdimensionierte Projekt eines IT Campus auf dem ehemaligen RAW Gelände informiert.

    Und – siehe da – die Stadtverwaltung hat ganz offensichtlich richtig fleißig gearbeitet!
    Auf der Seite des Rathausinformationssystems :

    https://egov.potsdam.de/bi/vo020.asp?VOLFDNR=31913

    sind sämtliche Pläne, Karten und Abwägungen veröffentlicht – das sind allein 18 Anlagen, Hunderte Seiten, Dutzende Karten und ganz ausführliche Rechtsanalysen.

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  • Der reale Unsinn

    ist am Montag den 10.08.2020 Thema im arte-journal. 19:20 Uhr geht es los. Nachdem letzte Woche Potsdam wiederholt Anlass für den realen Irrsinn von extra3 war, ist nun die Posse um den Bau der Garnisonkirche europaweit Thema.

    ACHTUNG: DER SENDETERMIN WURDE VERSCHOBEN! Die Anlässe in Beirut und Minsk sind der Grund für die kurzfristige Programmänderung. Es gibt Wichtigeres und Schlimmeres als die Garnisonkirche! Wir dürfen gespannt sein, wie lange und wie viele Diktatoren die EU noch gewähren lässt.  Wofür steht Europa? Für ein nationales Sammelsurium oder eine demokratische Gemeinschaft? In diesem Kontext passt auch das Thema Aufbau der Garnisonkirchenkopie. Das Original war schon ein monarchistisches, antidemokratisches Machtsymbol. Und der Wiederaufbau ist ebenfalls von nationalistischer Bedeutung.

    Als neuer Sendetermin ist der 20.08. geplant.

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  • „Der reale Irrsinn“

    Morgen, Mittwoch, den 5. August 2020 in der Satiresendung extra3 um 22.50 Uhr im NDR – und in der bitteren Realität beim Streit um die unsinnige Verlegung des Strandbads Babelsberg.

    Hier ist die Pressemitteilung des Netzwerkes „Stadt für alle“ – auch zur Welle der Bußgeldbescheide, mit denen die Stadt Potsdam aktuell Aktivist*innen und Bürger*innen überzieht:

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  • Weiter recherchieren!

    Weiter recherchieren!

    Wem gehört Potsdam?

    Nach der großen öffentlichen Aufmerksamkeit für unsere Recherche zu den Geschäftsmodellen internationaler Immobilien – und Finanzinvestoren in Potsdam machen wir natürlich weiter!

    Auch, weil die Reaktionen und Konsequenzen aus Verwaltung und Politik der Stadt Potsdam in einem Wort zusammen zu fassen sind: Nichts.

    Deshalb wollen wir hier unsere Recherchewege öffentlich machen.
    Wie sind wir vorgegangen, welche Quellen haben wir verwendet, wie können Mieter*innen rausbekommen, wem sie eigentlich Miete bezahlen.

    Wir wollen damit Mieter*innen in Potsdam Mut machen, selbst aktiv zu werden, zu recherchieren und sich zu organisieren.

    Gleichzeitig bieten wir weiter an: Schickt uns Eure Mietverträge, dubiose Namen von neuen Eigentümern, Betriebskostenabrechnungen u.s.w.
    Wir bleiben dabei: Nur, wenn die Menschen in der Stadt wissen, wem sie gehört, können sie auch Widerstand leisten und ihre Freiräume erkämpfen!

  • Eine Chance zur Versöhnung

    Mosaik „Die Beziehung des Menschen zu Natur und Technik“; Josep Renau, Erfurt

    Die Wüstenrot-Stiftung interessiert sich für den Erhalt des Fritz-Eisel-Mosaiks, wenn auch das RZ erhalten bleibt. Libeskind will sich mit seiner architektonischen Keilschrift ebenfalls im Geschichtsbuch der Stadt verewigen. Auch der lernort-garnisonkirche.de zeigt, dass es ein überregionales Interesse an diesem Ort gibt. Arte – der Kulturkanal berichtet über die Stadt, das Rechenzentrum. Ein Vereinsziel des FÜR e.V.: „Erhalt des Mosaiks in situ“ findet auf nationaler Ebene endlich Widerhall. Und die GK-Stiftung poltert im bekannten Stil – unversöhnlich.

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  • Lernort Garnisonkirche

    Es gibt ihn: erstmal nur online

    lernort-Garnisonkirche.de – Startseite

    Der 2017 begonnene Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam sollte ursprünglich dazu dienen, an diesem Ort einen Lernort deutscher Geschichte zu schaffen. Doch bislang wurde dieses Versprechen nicht eingelöst, im Gegenteil: Die Befürworter und Träger des Vorhaben zeichnen bis heute ein geschöntes und teils verfälschtes Bild von der Geschichte des Ortes. Dem will diese Seite entgegentreten und über die Historie des Ortes aufklären. Heute, am 26.06.2020 geht der Lernort online.

    Mehr als 30 Artikel sind bereits eingestellt. Wissenszuwachs ist sichergestellt.

    Hier geht es zur Website http://lernort-garnisonkirche.de/

  • Ach du li(e)bes Kind: erst der Inhalt, dann die Form!

    Der Oberbürgermeister Schubert macht den gleichen Fehler wie die Stiftung Garnisonkirche: Debatten um Formen und Architektur führen, ohne zu wissen was der Inhalt ist oder sein soll.

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  • Ein lebendiger Kiez braucht keinen IT Campus!

    Ein lebendiger Kiez braucht keinen IT Campus!

    Am Sonntag fand in der Teltower Vorstadt ein spontanes Kiez – und Straßenfest mit Balkonmusik statt!
    Rund 300 Menschen stellten Stühle, Tische und Sessel auf die Straßen und Parkplätze, teilten Infos, feierten ihren Kiez und tanzten zur tollen Musik von 5 Balkonen in dem Quartier.
    Die Anwohner*inneninitiativen „Teltower Vorstadt“, welche das Fest mitorganisiert hatte, erneuerte auf der Straße und vom Balkon ihre Kritik am geplanten Großprojekt der RAW Potsdam GmbH und forderte, endlich eine „Soziale Erhaltungssatzung“ für den Stadtteil als Schutz vor Verdrängung und Mieterhöhung.

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  • Reaktionen und Antworten

    Wir haben eine Menge an Reaktionen und Antworten auf unsere Aktionen und Veröffentlichungen in den letzten Wochen erhalten.
    Die wollen wir Euch nicht vorenthalten.
    Dabei geht es natürlich vor allem um das Dossier zu Immobilieninvestoren in Potsdam, aber auch weiter um das Thema Strandbad im Park Babelsberg.

    Aber lest am Besten selbst:

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  • Mit Bußgeldverfahren gegen Kritiker*innen

    Mit Bußgeldverfahren gegen Kritiker*innen

    Am 21. April 2020 haben rund 80 Menschen mit einem spontanen Spaziergang im Park Babelsberg den vorzeitigen Abrissbeginn am Strandbad und Bootshaus durch die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten verhindert.

    Jetzt haben Dutzende Spaziergänger*innen und Aktivist*innen Anhörungen zu einem Bußgeldverfahren nach der damals gültigen Eindämmungsverordnung bekommen.
    Damit könnte der Konflikt um das Thema „Strandbad“ erneut eskalieren.

    Wir fordern die Stadt Potsdam dringend auf, den Vorwurf des Verstoßes gegen Eindämmungsverordnung und Infektionsschutzgesetz fallen zu lassen.
    Alle Menschen vor Ort haben sich an Abstandsregeln gehalten, fast alle haben einen Mund – Nase – Schutz getragen, haben den Ort freiwillig und ohne Aufforderung verlassen.
    Die hier versandten Anhörungen sind vollkommen willkürlich.

    Anhängend finden alle Betroffenen einen von einem Anwalt geprüften Widerspruch, dieser muss persönlich und fristgerecht versandt werden:
    Bitte meldet Euch bei uns, damit wir alle Fälle sammeln und beraten können!

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