Autor: cali

  • Garnisonkirche zelebriert sich erneut in der Opferrolle

    MAZ, PNN, epd und Stiftung vermelden: Garnisonkirche – Erster Abschnitt bis zum Jahrestag der Bombennacht fertig

    Genau mit solchen Verknüpfungen suhlt sich die Stiftung Garnisonkirche in der Opferrolle. Wenn nicht die Versöhnung (Verharmlosung) mit der eigenen Geschichte im Vordergrund stehen würde, sondern eine ernsthaft Friedens- und Versöhnungsarbeit, dann wurden die einzelnen Etappen beispielsweise mit dem 8.Mai in Kontext gesetzt werden.

    Auch dieser Tag jährt sich 2020 zum 75. Mal und gilt als Wendepunkt in der europäischen Friedensgeschichte.

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  • Aktion Sorgenprinz sorgt sich

    KpL 2019

    Ist der Hohenzollernprinz ein Erbschleicher? Haben „Aktion Sorgenprinz“ und „Sommerhilfe Hohenzollern“ eventuell staatsfeindliche Umtriebe unterstützt? Will der Prinz sich Leistungen erschleichen? Diese Fragen müssen wir alle uns stellen, nachdem der Staatsrechtler T.T. Straub in der PNN mahnt: „Der Staat sollte nicht mit Pseudo-Thronfolgern verhandeln“.

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  • RAW: Baustart durch die Hintertür?

    Wir dokumentieren den Offenen Brief der Anwohner*innen-Initiative Teltower Vorstadt zur aktuellen Situation im Bauplanverfahren für das frühere RAW-Gelände

    Sehr geehrte Stadtverordnete,

    mit Verwunderung nehmen wir von der Anwohner*innen Initiative Teltower Vorstadt die neue Sachlage zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 36 zur Kenntnis („Neue Halle / östliches RAW-Gelände“). Laut einem Schreiben des Beigeordneten für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, Herrn Bernd Rubelt, vom 29.01.2020 an die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung wurden »[i]m Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens […] die sanierungs- und die neubaubezogenen Aspekte voneinander getrennt und in jeweils eigenständige Bauanträge gegossen«. In dem Schreiben wird zudem auf einen ersten Bauantrag verwiesen, der positiv beschieden wurde.

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  • Bürger*innenversammlung „Wildbaden in Preußen“

    Mehr als eigenartig war die Versammlung zur Verlagerung des Strandbades Babelsberg. Angekündigt von der Stadt unter der Rubrik „Bürgerbeteiligung“ wurde eine reine Informationsveranstaltung geboten bei der nur Fragen zulässig waren. Die Meinung der Bürger war nicht gefragt, Diskussionen unerwünscht. Bereits knapp 2 Wochen danach sollen endgültige Beschlüsse dazu durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Ist das die erwünschte Art der Bürgerbeteiligung, auf die die Stadt so viel Wert legt?

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  • Evola-Virus breitet sich aus!

    Ist Potsdam vorbereitet? Es gibt einen aktuellen Verdachtsfall in der katholischen St. Peter-und-Paul-Gemeinde. Kommen wir allein mit Nächstenliebe dagegen an? 

    Ein Gastbeitrag von C. W. Hirsch 

    Der Evola-Virus ist nicht zu verwechseln mit dem Ebola-Virus oder dem Corona-Virus. Erste Evola-Fälle gab es in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts vor allem in Italien. Vereinzelt auch in Deutschland und Rumänien. Seit den 80er Jahren hat es sich über ganz Europa ausgebreitet. Evola befällt die Menschen meist schleichend und ist eher für deren Umfeld toxisch. DIE ZEIT hat bereits in der Ausgabe 51/2014 darauf hingewiesen, dass sich „Das Evola-Virus“ speziell im Kulturbereich in Deutschland breit gemacht macht. DIE WELT, der Deutschlandfunk und andere zogen im Januar 2020 nach.

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  • Borniertheit ist die neue Sachlichkeit

    Ein Kommentar zum MAZ-Interview am Faschingsdienstag mit dem Kommunikationsvorstand der Stiftung Garnisonkirche: Wieland Eschenburg

    Wenn die Stiftung mehr Sachlichkeit in der Debatte fordert, ist das entweder der letzte Karnevalsgag der Saison, ein Zeichen von Weltfremdheit oder späte Einsicht in die Notwendigkeit. Kaum einer Organisation wurde in den letzten Jahren von vielen Seiten mehr Scheinheiligkeit und Doppelzüngigkeit vorgeworfen, wie der Stiftung Garnisonkirche. Und das Interview zeigt wie Recht sie haben.

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  • RZ, ja nein vielleicht! Halb ganz oder gar nicht?

    Wofür stehen DIE GRÜNEN hinsichtlich Rechenzentrum und Garnisonkirche? Ein Kommentar zum eierlegenden Wollmilchsau-Beschluss des grünen Kreisverbands und den Einfluss von Saskia Hüneke darauf.

    Preußisch Grün _ KpL

    Der Kreisverband hat am 20.02.2020 nicht nur keine Meinung zur Rolle des OB im Kuratorium der Stiftung Garnisonkirche gefunden, er hat auch beschlossen, dass „irgendwas“ Sozio-Kreatives neben dem Turm der Garnisonkirche (ent-)stehen soll.

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  • Vorwärts in die Vergangenheit?

    Nachdem Frau Hüneke (Grüne) ihren „Vierklang“ publizierte und Herr Niekisch (CDU) dies als „Holzweg“ kommentierte, hat sich auch Lutz Boede (DIE aNDERE) an die PNN gewandt, um einen Gastbeitrag zum Vorschlag von Frau Hüneke zu veröffentlichen.

    Wir dokumentieren diesen hier, da er bisher nicht in der PNN erschien:

    „Vor einigen Tagen schlug Saskia Hüneke in einem Gastbeitrag in den PNN vor, das Rechenzentrum abzureißen und außerhalb des Grundrisses des Garnisonkirchenschiffes einen Ersatzbau für das RZ zu errichten. Dieser als „Vierklang“ bezeichnete Vorschlag wird für Verstimmung sorgen, denn es fehlt jede Ausgewogenheit. Die Idee ist weder innovativ noch nachhaltig und wirkt im Ergebnis der Anhörung im Hauptausschuss wie von vorgestern.

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  • Stiftung Garnisonkirche spielt doppeltes Spiel

    Einerseits wird in der Öffentlichkeit vom Dialog geschwafelt, andererseits soll eine Machbarkeitsstudie für das Kirchenschiff auf Kosten des Bundes erarbeitet werden. Ein Nachtrag zur Anhörung vom 24.01.2020 im Hauptausschuss.

    Es ist eigentlich eine gute Sache, wenn durch die Anhörung zum Jugendbegegnungszentrum, ein Vorschlag des OB, endlich ein Dialog zur Zukunft des Plantagenumfelds gestartet wurde. Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass die Anhörung in der IHK deutlich machte, dass sich eine Mehrheit für den Erhalt des Rechenzentrums und gegen den Bau eines Kirchenschiffes abzeichnete.

    Aktuell hat sich auch die Grüne Jugend Potsdam für den Erhalt des RZ und gegen den Bau des Kirchenschiffes ausgesprochen. Schön wäre, wenn ihre Altvorderen in der SVV das auch so täten. Doch ein Aspekt blieb auf der Anhörung völlig unbeachtet! Die Machbarkeitsstudie.

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  • Anhörung zur Kirchenschiffalternative

    Niemand hat die Absicht einen rechten Symbolturm zu bauen

    Am 24.01.2020 wird eine Anhörung im Rahmen einer erweiterten Hauptausschusssitzung der SVV stattfinden (17:00 Uhr in der IHK; die Sitzung ist öffentlich). Geladen hat der Oberbürgermeister. Anlass ist seine Beschlussvorlage zur unsäglichen Kooperation mit der Stiftung Garnisonkirche und sein unnötiger Vorstoß für den Bau einer Jugendbegegnungsstätte also einer Alternative zur unbezahlbaren Kopie des barocken Kirchenschiffs der ehemaligen Hof- und Garnisonkirche.

    Wir dokumentieren hier die Beschlussvorlage und eine Einladung zur Anhörung:

    Kommentiert haben wir das Thema schon in den Beiträgen http://potsdam-stadtfueralle.de/2019/10/25/mike-allein-zu-haus/ und http://potsdam-stadtfueralle.de/2019/10/31/schubert-zaeumt-das-pferd-von-hinten-auf/

    Vier der neun schriftlichen Stellungnahmen liegen uns vor. Diese möchten wir hier ebenfalls dokumentieren:

    In den Stellungnahmen wird deutlich, dass es nicht um das Schiff allein gehen kann. Es geht um den Turm, das gesamte Vorhaben, das Rechenzentrum, um unsere Geschichte, deren Revision und um viel mehr.