Kategorie: Kritische Stadtentwicklung

  • Schubert zäumt das Pferd von hinten auf

    Der Oberbürgermeister manövriert sich in eine politische Sackgasse. Das Dilemma wird mit seinem aktuellen Brief an die Fraktionen deutlich.

    Worum geht es? Der OB möchte einen Konsens finden in einem Streit, den es aktuell gar nicht gibt. Es gibt keinen Handlungsdruck für die Fläche des Kirchenschiffes. Es gibt weder die finanziellen Mittel seitens der Stiftung, noch gibt es eine Idee zur Nutzung dieses Gebäudes. Die Betriebskosten will ohnehin niemand tragen. Wenn es Handlungsdruck gäbe, könnte dieser mittels Baurecht aus der Welt geschafft werden.

    Unabhängig davon führt Schubert aber auch den Diskurs zu einer Alternative zum Kirchenschiff vom Ende her. Erst hat er eine Beschlussfassung in die SVV gebracht und zeitgleich bittet er die Fraktionen diese gleich wieder aus der Diskussion zu nehmen (beide Unterlagen liegen zum Download bereit).

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  • Straube mit Rechenschwäche

    PNN wie wir sie kennen. Schlechter Journalismus hat einen Namen: Peer Straube

    Straube behauptet in der PNN vom 01.07.2019  „… Die Resolution (der Niemöller-Stiftung)  gegen die Garnisonkirche ist damit die einzige, die auf der Veranstaltung (dem Kirchentag) keine Mehrheit gefunden hat, insgesamt zehn wurden dort verabschiedet.“

    Das ist falsch! Ein klarer Fall von Rechen- und Rechercheschwäche. In anderen Redaktionen hätte das Folgen.

    Insgesamt wurden für den Kirchentag 15 Resolutionen eingereicht. Davon kamen 10 durch.  15 – 10 = 5 nicht 1, wie Straube behauptet.

    Alles nachzulesen unter: https://www.kirchentag.de/index.php?id=16825

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  • Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken

    Die BÜRGERINITIATIVE FÜR EIN POTSDAM OHNE GARNISONKIRCHE hat dem Oberbürgermeister einen Brief geschrieben. Diesen möchten wir hier publizieren. Anlass ist das Gedenken an die Bombardierung Potsdams in der Nacht vom 14./15. April 1945 – „die Nacht von Potsdam“.  Die Forderung ist eindeutig und einleuchtend: Kein Garnisonkirchen-Glockenspiel zum Gedenken an die Bombardierung Potsdams!

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  • Tag von Potsdam – Teil 1 – Beginn der Vernichtung!

    Der 21. März 1933 steht für die Machtübergabe „vom alten und neuen Deutschland“, vom konservativen Traditionsbewusstsein zum nationalsozialistischen Erneuerungswillen. Der Tag von Potsdam steht für den nahtlosen Übergang von kaiserlichen Standarte Schwarz-Weiß-Rot zu Rot-Weiß-Schwarz der Hakenkreuzfahne.

    Der 21.03.1933 ist mehr als ein symbolischer Akt oder Tag. Der 21.03.1933 ist der Startschuss der systematischen Vernichtung von Menschen.

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  • Was wäre, wenn …

    Was wäre, wenn …

    … die Stadt den Brauhausberg samt „Minsk“ nicht verkaufen würde?

    Zugegeben, es geht ja eigentlich nur noch um ein Stück des legendären Brauhausberges in Potsdam.
    Den Rest haben Stadt und Land längst verscherbelt – wie gehabt an zum Teil zwielichtige Investoren wie die Sanus AG aus Berlin.

    In der Diskussion um das „Minsk“ ist das eigentliche Grundproblem ein wenig untergegangen: Dieser wichtige Teil mitten in Potsdam soll an möglichst viel bietende Investoren verkauft werden. Nur noch mal zur Erinnerung: Das aktuelle Höchstgebot (eines natürlich mal wieder unbekannten Investors) liegt bei 27 Mio. €.

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  • Eine Woche Stadtpolitik im Rückblick

    Eine Woche Stadtpolitik im Rückblick

    … Jauch, Immobilienmesse, langweilige Stichwahl und Vieles mehr

    Manchmal ist so eine Woche in Potsdam schon ein krasses Spiegelbild dafür, wie diese Stadt wirklich funktioniert – oder eben auch nicht.

    Herr Jauch hat sich mal wieder zu Wort gemeldet, die Stadt verkauft sich erneut auf einer der größten Immobilienmessen in München – der expo real. Gleichzeitig warten Wohnprojektinitiativen auf politische Antworten und … am Sonntag ist ja auch noch Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters.

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