Kategorie: Wem gehört Potsdam?

  • Was für eine Ignoranz!

    Was für eine Ignoranz!

    Wie uns Bürger*innen der Stadt mitgeteilt haben, will die Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten bereits nächste Woche mit dem umstrittenen Abriss der Gebäude am Strandbad und Seesportklub Potsdam beginnen.

    Am Dienstag soll ein Bauzaun aufgestellt werden, am Mittwoch der Abriss beginnen.

    Was für eine Ignoranz!

    Gleichzeitig rufen verschiedene Initiativen und Gruppen aus der Stadtgesellschaft dazu auf, diesen Abriss zu verhindern und fordern ein Moratorium für alle Bauarbeiten für dieses Projekt.

    Wir dokumentieren: Aufruf zum Widerstand gegen die ignoranten Pläne der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten (SPSG)!

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  • Offener Brief der BI „Babelsberger Wasserfreunde“

    Offener Brief der BI „Babelsberger Wasserfreunde“

    Wir dokumentieren:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Initiative Babelsberger Wasserfreude 15.04.2020
    c/o Klara Müller, Ekkehart Schöll

    Herrn Prof. Dr. Christoph Vogtherr
    Postfach 60 14 62
    14414 Potsdam

    Maßnahmen der Schlösserstiftung zur Umsetzung des Vertrags mit der Stadt Potsdam
    hier: Abbruch des Bootshauses des Seesportclubs, Durchführung der Gesamtmaßnahme.

    Sehr geehrter Herr Vogtherr, sehr geehrte Damen und Herren,

    Es liegt ein Vertragsentwurf zwischen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten und der Stadt Potsdam vor, der die Verlagerung des Strandbades Babelsberg und des Seesportclubs vorsieht mit Abbruch der Gebäude und Neubau der gesamten Einrichtungen. Diesem Vertragsentwurf hat die Stadtverordnetenversammlung allerdings noch nicht zugstimmt. 

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  • Tag X im Park Babelsberg?

    Tag X im Park Babelsberg?

    Offenbar bereiten sich in Potsdam verschiedene Gruppen darauf vor, den Abriss am Strandbad Babelsberg und im Seesportklub aktiv zu verhindern.

    Wir dokumentieren: Nachdem die „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten“ offensichtlich plant, den Abriss von öffentlichen Gebäuden und Flächen trotz ausstehenden Vertrages voran zu treiben, wird dafür schon Widerstand angekündigt.

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  • Hofberichtserstattung in der PNN

    Hofberichtserstattung in der PNN

    Die PNN und der Tagesspiegel haben am Samstag, den 4. April 2020 eine Sonderbeilage von 20 Seiten der Stiftung „Preußische Schlösser und Gärten Berlin – Brandenburg“/ SPSG veröffentlicht und verbreitet.

    In Anbetracht der vielen Konflikte um Badestellen, Fahrradfahren, Grillen und vieler anderer Bedürfnisse des Alltags ist dies schon ein ziemlich einseitige Stellungnahme unserer Lokalzeitungen.

    Wir dokumentieren: Offener Brief an die PNN

    Sehr geehrtes PNN-Team,

    ich habe die PNN abonniert um, ganz im Sinne der Aufgaben einer Zeitung, Informationen, Hintergründe und diverse Meinungen zu aktuellen und relevanten Themen zu erfahren. Dazu zählt natürlich auch über Angebote, gerade im kulturellen Bereich, informiert zu werden und entsprechende Anbieter zu Wort kommen zu lassen.
    Was meines Erachtens aber überhaupt nicht klar geht sind Beilagen wie die der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten in der Wochendausgabe Ausgabe vom 4. April.

    • Warum wird mir eine zeitungsgroße, 20 Seiten (!) starke, als Programm getarnte und unkommentierte Selbstinszenierung der SPSG in die Tageszeitung gelegt? Das überschreitet ein ‚zu Wort kommen lassen‘ von einer Kulturanbieterin bei weitem und ohne den PNN als ‚Schutz‘ hätte das jeder „keine Reklame/kostenlose Zeitungen“-Aufkleber am Briefkasten aussortiert.
    • Ist den PNN nicht bewusst, dass die SPSG neben ihrem kulturellen Angebot vor allem eine sehr mächtige und aktive politische Akteurin, besonders in der Potsdamer Stadtpolitik ist? Wie rechtfertigen die PNN in diesem Kontext solch eine subjektive umfangreiche Beilage zur Zeitung, sowohl inhaltlich also auch die Dienstleistung der Verteilung über das Kundennetz der PNN betreffend?
    • Wie findet solch eine umfangreiche subjektive Beilage einer Stiftung den Weg in die Tageszeitung? Welche Kriterien gibt es für solch eine Leistung und welche geschäftlichen Absprachen stehen dahinter?

    Bitte haben Sie Verständnis, dass eine ehrliche Beantwortung dieser Fragen Grundlage für ein Fortbestehen meines Abonnements ist.

  • Stiftung Garnisonkirche im Kommunikationsnotstand

    eine andere Perspektive; DER LINKE

    Der Kommunikationsvorstand Wieland Eschenburg wandte sich per Brief an die SVV der Stadt (siehe unten). Der Brief ist ein Kommunikationsdesaster und an Dreistigkeit und inhaltlicher Plattheit kaum noch zu toppen. Hier unser Kommentar (Neufassung).

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  • Wenn eine Stadt Politik dem Markt überlässt

    Wenn eine Stadt Politik dem Markt überlässt

    Wer einschätzen will, welche Wirkungen Stadtpolitik in Potsdam hat, braucht sich eigentlich nur die aktuellen Zahlen zu den Bodenpreisen in der Stadt anschauen.

    Bereits im Februar 2020 zeigten die Preise bei Neuvermietungen von Wohnungen in Potsdam – im Gegensatz zu anderen deutschen Städten – nur in eine Richtung – weiter nach oben.

    Nun liegen die neuen Bodenrichtwerte für Brandenburg und Potsdam vor (vergl. Www.boris-brandenburg.de ), also die Grundlage für Grundstückspreise in der Stadt. Und auch hier ist die Richtung klar – es geht weiter steil nach oben.

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  • Garnisonkirche zelebriert sich erneut in der Opferrolle

    MAZ, PNN, epd und Stiftung vermelden: Garnisonkirche – Erster Abschnitt bis zum Jahrestag der Bombennacht fertig

    Genau mit solchen Verknüpfungen suhlt sich die Stiftung Garnisonkirche in der Opferrolle. Wenn nicht die Versöhnung (Verharmlosung) mit der eigenen Geschichte im Vordergrund stehen würde, sondern eine ernsthaft Friedens- und Versöhnungsarbeit, dann wurden die einzelnen Etappen beispielsweise mit dem 8.Mai in Kontext gesetzt werden.

    Auch dieser Tag jährt sich 2020 zum 75. Mal und gilt als Wendepunkt in der europäischen Friedensgeschichte.

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  • Bürger*innenversammlung „Wildbaden in Preußen“

    Mehr als eigenartig war die Versammlung zur Verlagerung des Strandbades Babelsberg. Angekündigt von der Stadt unter der Rubrik „Bürgerbeteiligung“ wurde eine reine Informationsveranstaltung geboten bei der nur Fragen zulässig waren. Die Meinung der Bürger war nicht gefragt, Diskussionen unerwünscht. Bereits knapp 2 Wochen danach sollen endgültige Beschlüsse dazu durch die Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Ist das die erwünschte Art der Bürgerbeteiligung, auf die die Stadt so viel Wert legt?

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  • Borniertheit ist die neue Sachlichkeit

    Ein Kommentar zum MAZ-Interview am Faschingsdienstag mit dem Kommunikationsvorstand der Stiftung Garnisonkirche: Wieland Eschenburg

    Wenn die Stiftung mehr Sachlichkeit in der Debatte fordert, ist das entweder der letzte Karnevalsgag der Saison, ein Zeichen von Weltfremdheit oder späte Einsicht in die Notwendigkeit. Kaum einer Organisation wurde in den letzten Jahren von vielen Seiten mehr Scheinheiligkeit und Doppelzüngigkeit vorgeworfen, wie der Stiftung Garnisonkirche. Und das Interview zeigt wie Recht sie haben.

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  • Hände weg vom Strandbad Babelsberg!

    Am Freitag, den 21. Fabruar 2020 findet um 17.00 Uhr in der Aula der Lenne`schule eine Infoveranstaltung zu den Planungen um das Strandbad Babelsberg statt.

    Wir dokumentieren einen Aufruf, zahlreich, wütend und laut dabei zu sein: