Autor: cali

  • BündnisNATO/DIE GRÜNEN

    Der Baerbock-Weg zur Macht: mehr Militär, weniger Basisdemokratie und ein marktgerechter Klimaschutz

    Auf dem Programmparteitag am 12./13.06.21 verabschiedeten die Bündnisgrünen ihr Wahlprogramm und nominierten die Wahlpotsdamerin Annalena Baerbock zur Kanzlerin-Kandidatin. Mit SED-fähigen 98,5 Prozent der Delegierten und in einer Art „Blockabstimmung“ werden beim Parteitag Baerbock und Habeck zum Spitzenduo für die Bundestagswahl gewählt.

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  • „Kramp-Witz statt Krampnitz“

    Aus Krampnitz wird ein „Kramp-Witz“, heißt es im Aufruf für eine Demo am Mittwoch den 16.06. um 14:00 Uhr vor dem Rathaus Potsdam

    Seit Monaten kritisieren DIE aNDERE, der BUND, Stadt-für-alle, einige Ortsbeiräte und nun auch Fridays-For-Future die Fehlentwicklungen beim größten Bauvorhaben der Stadt. Aufgeführt werden: mangelhafte Trassenfreihaltung für die Straßenbahn, Stückwerk bei der Energie- und Wärmeversorgung, kein kontinuierlicher Zuwachs an preisgebundenen Wohnungen, unehrliche Kommunikation und Intransparenz der Stadt sowie die Beteiligung der Deutschen Wohnen am Projekt.

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  • Kreativer Verkauf an Investmentfonds

    Das KreativQuartier als internationales Renditeobjekt unter Federführung einer großen deutschen Versicherung.

    Im Juni soll der Bau beginnen. Umstritten ist das Vorhaben schon seit Jahren. Nun driftet es gänzlich ab. Leider gehen bei der Stadt keine Alarmglocken an. Das machte der Kulturausschuss am 27.05. deutlich. Der Investor Christopher Weiß von Glockenweiß wurde auf Einladung des Ausschussvorsitzenden gebeten, die aktuelle Sachlage zu erläutern. Neben den baulichen Änderungen, gibt es auch welche zur BetreiberInnenschaft und zu den Eigentumsverhältnissen. Nun besteht etwas mehr Klarheit und deutlich mehr Unzufriedenheit. Vieles davon geht nicht mit den Zielen des Projektes einher, welche die Stadt ursprünglich erreichen wollte. Ungeachtet dessen lobte Herr Kümmel, als Vertreter der Stadt, das Projekt.

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  • Menschen auf der Straße, Kunst im Eimer und Militär im Höhenflug

    Der heutige 1. Mai wird überaus politisch: Über 20 Demonstrationen in Berlin zu unterschiedlichen Themen wie Mietenpolitik, Migration, Kultur, Kunst, Gerechtigkeit in Verkehr und Betrieb wurden angemeldet. Einige Demos und mindestens eine Aktion gibt es auch in Potsdam. Genügend Gelegenheiten raus zu gehen!

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  • Wahl-Potsdamer*in will Wahl gewinnen

    unsere Wahlbenachrichtigung Nr. 1 – Der Überblick

    Heute in fünf Monaten ist Wahltag: Bundestagswahl. Gleich zwei Wahlpotsdamer*innen wollen sich ins Kanzler*innenamt wählen lassen: Frau Baerbock und Herr Scholz. Die Tageszeitungen meinen schon, dass der Potsdamer Wahlkreis zu einem Hotspot wird. Mit Nichten. Für die Entscheidung ums Kanzler*innenamt spielt die „Promidichte“ hier keine Rolle. Jede Stichelei von Söder gegen Laschet hat mehr Relevanz, als der Gewinn des Direktmandates im Wahlkreis 61.

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  • Jauch mit Corona infiziert – na und?

    „Günther Jauch ist mit Corona infiziert“, das meldeten die Potsdamer Neusten Nachrichten am 09.04.21. Es liest sich wie eine PR-Aktion über den Potsdamer Mitbürger. Von der Krankheit erfahren die Leser*innen nichts. Erstaunlich, was den Zeitungen eine Meldung wert ist, den Jauch ist nur einer von 5895 Infizierten in Potsdam. Corona scheint ihm wohlgesonnen, denn der TV-Moderator ist bekennender Katholik und für diese Glaubensgemeinschaft ist Corona die Schutzheilige des Geldes.

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  • Potsdamer Baulandmodell: keine Sozialwohnungen entstanden

    Das Potsdamer Baulandmodell wurde im Januar 2017 mit der Mehrheit der Rathauskooperation beschlossen. Es wurde vom damaligen Fraktionschef Pete Heuer (SPD) besonders gepuscht und vom OBM Jann Jakobs (SPD) als wichtiger Beitrag zur Sicherung und Schaffung von bezahlbaren Wohnraum gepriesen. In vier Jahren hat es keine Sozialwohnung geschaffen. Toll! Dank an die Spezialdemokratie.

    Mehr dazu diesmal bei den PNN : Bilanz des Potsdamer Baulandmodells: In vier Jahren keine einzige Sozialwohnung entstanden – Potsdam – PNN

  • Menzel contra Krampnitz, David gegen Goliath?

    MAZ und PNN sind aufgewacht! Jetzt wo allen klar wird, dass das Projekt Krampnitz nicht so umsetzbar ist, wie es seit Jahren von den SPD-Oberbürgermeistern, der Rathauskooperation (RaKo) und der ProPotsdam gepriesen wurde, darf auch darüber geschrieben werden. Der Stadtverordnete Menzel – ist der nervige David – der seit Jahren die getätigten Aussagen hinterfragte und die Schwachstellen aufzeigte.

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  • Geschwätz von gestern

    Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern? Dieses Zitat wird häufig Adenauer zugeschrieben. Es charakterisiert wie kaum ein anderer Ausspruch, die dissoziative Argumentation von Politiker*innen und beschreibt für viele Menschen die Beliebigkeit (auch Verlogenheit) von politischen Versprechen. Adenauer war nicht im letzten Kulturausschuss anwesend. Aber erinnert wurde an ihn, indirekt. Durch die bündnisgrüne Stadtverordnete Saskia Hüneke.

    Eine Beobachtung von Oskar Werner.

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  • Von der Entschuldigung zum Volksaufstand

    Nicht nur Eiskunstläuferinnen drehen in letzter Zeit Pirouetten. Die Kanzler*innenrunde berät stundenlang und vermeldet die Ergebnisse mit neuen Beschlüssen zur Pandemiebekämpfung. Kaum waren diese öffentlich, wurden sie zurückgerufen. Der grundsätzliche Ansatz, dass eine Kanzlerin und 16 Ministerpräsident*innen in Nacht- und Nebelgesprächen beraten und entscheiden, stößt nicht nur auf Kritik vieler Parlamentarier*innen. Auch einzelne Potsdamer*innen meinen „Ich muss mich einmischen.“

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