Autor: cali

  • Herzlichen Glückwunsch – 88

    21.März 2021

    Die Stiftung Versöhnung feiert. Mit einem Staatsakt in der 88 Meter hohen Garnisonkirche von Potsdam feierten die Nationalsozialisten am heutigen 21.März vor 88 Jahren (1933) die Einberufung des Reichstags als Tag von Potsdam und boten der Welt Bilder, die Geschichte machten. Eine perfekte Inszenierung der konservativen, nationalistischen und faschistischen Kräfte. Die Geburtsstunde des Dritten Reiches. Überall schallte es Heil Hitler, welches im rechten Milieu heute oft mit der 88 (der achte Buchstabe im Alphabet) verklausuliert wird.

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  • Die Polizei – wessen Freund und Helfer?

    Am heutigen Samstag fand in Potsdam die Kundgebung der Corona-Leugner*innen und der Verschwörungstheoretiker*innen statt. Dafür stellte die Stadt die Freifläche des Neuen Lustgartens zur Verfügung. Auf  der anderen Straßenseite, vor dem Filmmuseum, gab es zeitgleich eine Gegenkundgebung unter dem Motto „Ausgeschwurbelt! Gemeinsam gegen Corona, Quatschdenken und Nazigeschwurbel!“ 

    So weit so gut. Doch was kam dann? Als Bewegung hineinkommt, reagiert die Polizei höchst einseitig. Zweierlei Maß schadet dem Rechtsstaat und der Demokratie.

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  • Der Planet stirbt, und wir alle geben Sterbehilfe

    Gestern fand der weltweite Aktionstag der Fridays-for-Future-Bewegung statt. Auch in Potsdam – zwischen Filmmuseum und Rechenzentrum. Neben vielen Schüler*innen beteiligten sich auch Wissenschaftler*innen und andere Potsdamer*innen am Klimastreik. Insgesamt unterstützten 35 Initiativen den Aktionstag, darunter VCD, BUND, NABU, Extinction Rebellion, Ende Gelände, Greenpeace. Die Teilnehmer*innen der Menschenkette umringten eine der meistbefahrenen Potsdamer Straßen (die Breite Straße) zu beiden Seiten und plakatierten ihre Sorgen und Forderungen.

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  • #ALLEFÜR1KOMMA5 – GLOBALER KLIMASTREIK AM 19. MÄRZ 2021

    Der Planet braucht dich! Sei auch du am 19.3. beim Klimastreik in Potsdam dabei!

    In Zeiten einer globaler Pandemie ist es Fridays For Future an vielen Stellen nicht möglich, gemeinsam auf die Straße zu gehen. Trotzdem werden sie morgen präsent sein. Im Netz und in vielen Städten gibt es vielseitige, coronakonforme Aktionen! Auch in Potsdam.

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  • Potsdams Fahrradklima: Note 3,7

    Eine ADFC-Umfrage, an der sich in Brandenburg knapp 5.400 Radfahrende beteiligt haben, zeichnet ein ernüchterndes Bild. Gesamtnote 4,2! Genügend ist für die Verkehrswende und den Klimaschutz nicht genug! Die Zufriedenheit der 991 dabei befragten Potsdamer*innen liegt am oberen Ende der Skala: Note 3,7. Die Umfrage zeigt: „Brandenburgs Entwicklung beim Radverkehr stagniert, keine einzige Brandenburger Kommune konnte die Zufriedenheit unter den Radfahrenden in den letzten zwei Jahren steigern“, erläutert der Landeschef des Brandenburger ADFC.

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  • Garnisonkirche Potsdam: Alles ist anders, aber bloß nichts ändern

    Stiftung Garnisonkirche erreicht endlich den Wissensstand der Projektgegner*innen! Mit der am 12.März in einem Pressegespräch vorgestellten Konzeption der Dauerausstellung eignet sich die Stiftung Garnisonkirche das wissenschaftlich begründete Geschichtsbild der Hof- und Garnisonkirche Potsdam endlich an. Die Garnisonkirche war kein Ort der Opfer, sondern einer der Täter. Wir dokumentieren die Stellungnahmen des Antimilitaristischen Fördervereins und des Lernort Garnisonkirche zum Ausstellungskonzept der SGP.

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  • Bild der Woche – Grüner Selbstbetrug!

    … nur wusste die Stadtfraktion von dieser Leidenschaft nichts! (Screenshot vom 13.03.2021)

    Es ist das Witzbild der Woche! Während der Kreisverband „leidenschaftlich debattiert“ beschließt am Montag die Fraktion Bündnis90/DIE GRÜNEN im Potsdamer Stadtparlament, für den Abriss des Staudenhofes zu stimmen. Es soll für 40 Mio. € ein neues Quartier gebaut werden, obwohl für 18 Mio. € das bestehende Gebäude saniert werden kann. Nur mit staatlicher Subvention die keine nachhaltigen Akzente setzt und mit einer Innenhofbebauung im neuen Karree (die selbst die Grünen nicht wollen) ist das Projekt für die ProPotsdam günstiger als die Bestandssanierung. Trotzdem: am Mittwoch im Hauptausschuss, widersprechen die „ungrünen“ Wortführer*innen allen Argumenten des Klimaschutzes und stimmen für den Staudenhofabriss und die massive Erhöhung des CO2-Rücksackes der Potsdamer Baupolitik. Wieder ging es den Grünen nur ums historische Stadtbild. Kulissen statt Klimaschutz!

    Mehr zu den klimapolitischen Auswirkungen der GRÜNEN Beschlüsse zum Staudenhofkomplex unter: Klimaschutz NEIN DANKE! Staudenhof ade? – Potsdam – Stadt für alle (entwurf.potsdam-stadtfueralle.de/)

  • Stiftung Garnisonkirche stellt fest: „Es war kein Ort des Widerstands“

    Die Pressekonferenz der Stiftung Garnisonkirche am heutigen Freitag ist eine späte Belobigung der Projektgegner*innen! Die Garnisonkirche war kein Ort der Opfer, sondern der Täter. Es wurde deutlich, dass der „Tag von Potsdam“ kein singuläres Ereignis war, denn er war das Ergebnis einer über Jahrhunderte praktizierten symbolischen Aneignung des Gotteshauses. Diese erhielt mit dem Ende der Monarchie und dem bestehenbleibenden Nationalismus eine neue Dynamik. Nachdem dies die Kritiker*innen seit fast 30 Jahren anmerken und spätestens mit dem Grünzig-Buch 2017 wissenschaftlich belegen konnten, stellt dies nun auch die Stiftung fest. …

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  • Offener Brief – Moratorium zur Garnisonkirche jetzt!

    In einem offenen Brief sprechen sich knapp hundert internationale Wissenschaftler, Architekten, Künstler, Kirchenvertreter, Kulturschaffende und zivilgesellschaftlich Engagierte dafür aus, bei dem Wiederaufbau des Kirchturms der Garnisonkirche Potsdam auf den Nachbau der umstrittenen Turmhaube zu verzichten, da diese für einen problematischen Nationalprotestantismus steht.

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  • Klimaschutz NEIN DANKE! Staudenhof ade?

    Ein Wald mit rund 18.000 Buchen, der vor 45 Jahren gepflanzt worden wäre, wäre notwendig, um die CO2-Menge auszugleichen, die durch die Herstellung der Baustoffe und die Errichtung des Staudenhofes emittiert wurde. Wenn die Stadt jetzt noch den Gebäudekomplex abreißen und klein schreddern möchte, damit es als Bauschutt unter weiteren sinnlosen Straßenprojekten vergraben werden kann, dann erhöht sich dieser CO2-Rücksack noch mal deutlich. …

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