Kategorie: Aktionen und Veranstaltungen

  • Gemeinsam gegen den Mietenwahnsinn in Berlin und Potsdam!

    Kurz vor dem Ziel wird das Bürgerbegehren für einen Mietendeckel in Potsdam am Samstag, den 14.Mai 2022 von den Kiezteams der Initiative Deutsche Wohnen und co. enteignen aus Berlin unterstützt. Treffpunkt für alle Aktivist*innen und Unterschriftensammler*innen ist 10.00 Uhr auf dem Platz der Einheit.

    Bei einem Stand von über 14.000 Unterschriften ist fast so etwas wie Schaulaufen angesagt – er geht vor allem noch darum, Reserven für etwaige ungültige und doppelte Unterschriften anzulegen und natürlich um ein starkes politische Signal der Menschen in dieser Stadt an die Politik und ProPotsdam.

    Diese Signale haben uns an den Unterschriftenständen überall in der Stadt seit Wochen auf vielfältige und oft sehr klare Weise erreicht. Die Leute sagen, was sie über die Mietenpolitik und die Stadtentwicklung in Potsdam denken, sie wollen reden, sie wollen endlich mal ausdrücken, was sie bewegt.
    Hier eine kleine Auswahl der am meisten gehörten Aussagen:

    „Ich kenn das, da sagen Sie mir nichts Neues!“ – wenn wir ihnen erklären, warum wir das Bürgerbegehren machen.

    „ Das ist eine grauenvolle Wohnungspolitik. So kann es doch nicht weitergehen!“

    „Na deshalb will ich ja unterschreiben, gerade wegen der ProPotsdam, weil…“ – wenn wir ihnen erklären, dass sich das Bürgerbegehren an die ProPotsdam richtet. Und dann kommen die ganzen typischen Begründungen: Mieterhöhungen in der Coronakrise, immer höhere Betriebskosten, vor allem für Versicherungen, keine kleinere/ größere Wohnung möglich…

    „Von wegen behutsames Wachstum! Die tun doch alles, dass es immer mehr Zuzug gibt. Für wen sollen denn die ganzen teuren neuen Wohnungen sein?“
    Wir haben die letzten Wochen ganz viele sehr persönliche Geschichten über all die Probleme gehört, die Menschen beim Thema Wohnen und Mieten beschäftigen: „Indexmieten, Eigenbedarfskündigungen, fehlende Tauschmöglichkeiten, falsche Betriebskostenabrechnungen. Bei uns haben Menschen unterschrieben, die wegziehen müssen aus Potsdam, die auf der Straße leben, die sich ihre Mieten schon lange nicht mehr leisten können.

    „Das bringt doch sowieso nichts!“ war deshalb natürlich auch eine oft gehörte Antwort von Menschen, die angesichts der unsozialen Wohnungspolitik längst aufgegeben haben.

    Deshalb auch unser Vorschlag, unsere Aufforderung: Herr Schubert, Herr Heuer, Frau Hünecke: Spielen Sie einen Tag mal „Mäuschen“ an einem Unterschriftenstand und hören Sie, wie die Menschen in dieser Stadt wirklich denken und fühlen! Und überlegen Sie dann noch einmal, ob immer wieder verschobene Milieuschutzgebiete, ergebnislose Baulandmodelle und Bonussysteme bei der Vergabe nicht vorhandener Wohnungen wirklich reichen, um endlich eine soziale Wohnungspolitik in Potsdam zu machen.

    Jetzt zwingen wir Euch dazu – mit einem erfolgreichen Bürgerbegehren müssen Sie sich mit dem Problem auseinandersetzen.

    Viele Potsdamer*innen wollten übrigens am Liebsten gleich für Enteignungen von Wohnungsunternehmen stimmen.
    Samstag können sie mit den Menschen ins Gespräch kommen, die ihren Volksentscheid in Berlin erfolgreich zu Ende gebracht haben.

    Samstag kommen die Kiezteams von Deutsche Wohnen und co. enteignen nach Potsdam.

    Samstag machen wir den Deckel drauf auf unser Bürgerbegehren.
    Und Samstag reden wir über die nächsten Schritte und Aktionen.

    Kommt vorbei und seid dabei!

  • Buchvorstellung: „Das Widerstandsprojekt Garnisonkirche – Eine Chronik“

    Der „Verein zur Förderung antimilitaristischer Traditionen in der Stadt Potsdam e.V.“ gibt die neue Publikation „Das Widerstandsprojekt Garnisonkirche – Eine Chronik der Hof- und Militärkirche, des Widerstandes gegen den Wiederaufbau der Kirche und der jüngeren Stadtentwicklung“ (1644-2022) heraus. Autor ist Carsten Linke.

    Die Buchvorstellung findet am 25.04.2022 um 19:00 Uhr im Kosmos (Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum, Dortustr.46, Potsdam) statt.

    Heute jährt sich die Einweihung des Glockenspiels an der Plantage im Jahre 1991. Es war die Initialzündung zum Wiederaufbau der Garnisonkirche und ein Auslöser des Widerstands gegen das Projekt mit ursprünglich rechtsradikalen und nationalistischen Einschreibungen.

    Am 14.04.2005 fand die Grundsteinlegung für den Prestigebau statt. Zum 500. Jubiläum des Reformationstages 2017 sollte der Turm aufgebaut sein. Stattdessen fand erst an dem Tag ein, selbst unter Christen umstrittener, Baustartgottesdienst statt. Der Verzicht auf den Bau des Kirchenschiffes seitens der Stiftung Garnisonkirche, gepaart mit dem Eingeständnis des Altbischofs Huber, dass sie nie ein tragfähiges Nutzungskonzept für das Schiff hatten, gleicht einer moralischen Bankrotterklärung. All diese Verzögerungen und Eingeständnisse sind der Erfolg des jahrzehntelangen Widerstandes gegen dieses Projekt.

    „Die Chronik“ beleuchtet diesen Widerstand. Geht aber inhaltlich weit darüber hinaus.

    Mit der Publikation wird erstmals die Geschichte der Garnisonkirche, vor allem ihre Nutzungsgeschichte und ihre Einordnung in den militärischen Kontext der Stadt, in einem bisher unbekannten Umfang aufgearbeitet. Ein Fokus liegt auf der historischen Militärstadt. Einen Großteil der Ereignisdarstellung macht hingegen die Zeit von 1871 bis 1945 aus. Die Kontinuität der nationalistischen und später nationalsozialistischen Nutzung ist erschreckend und leitet sich aus der antidemokratischen Historie der Kirche und auch aus der Verklärung preußischen Geschichte ab. Hier liegt auch der Ursprung für die Ablehnung des Wiederaufbauvorhabens durch unseren Verein.

    Der zweite darauf aufbauende Teil ist eine Chronik des Widerstandes zum Aufbau der Garnisonkirche mit der einhergehenden städtebaulichen Debatte der jüngeren Vergangenheit in Potsdam. Die Publikation verdeutlicht somit die vielschichtigen Gründe für Kritik am Bauvorhaben. Die Wechselwirkung in der Stadtmitte, zur ehemaligen Fachhochschule, das Staudenhof-Areal sowie das Kunst- und Kreativhaus Rechenzentrum werden erlebbar. Die Aktivitäten zahlreicher Gruppen werden deutlich (z.B. Kampagne gegen Wehrpflicht; BI Potsdam ohne Garnisonkirche, Potsdamer Mitte neu denken, FÜR e.V., Kulturlobby, Netzwerk Stadt für alle, Lernort Garnisonkirche, christliche Gruppen und Stiftungen). Es geht um Identität und Teilhabe, um Bevormundung und Obrigkeitsgläubigkeit. Es geht um Bürger:innenrechte.

    Mit der Veröffentlichung des Bundesrechnungshof-Berichts am 03.02.2022 endet die Chronik, die im Jahre 1644 ihren Anfang hat und ca. 1000 Datumseinträge umfasst. Sie zu lesen bildet, oder hilft, sich eine eigene Meinung zu bilden.

    Der Abend bietet allen Besucher:innen viel Neues, Informatives, Musik von Christian Näthe und Raum zum Gespräch.

    Der Autor: Carsten Linke (Jahrgang 1963) ist seit 1988 in Potsdam als Bürgerrechtler und Publizist in antimilitaristischen, ökologischen, kultur- und sozialpolitischen Zusammenhängen und Strukturen ehrenamtlich aktiv.

    Buchbestellungen sind ab sofort unter cali-production@posteo.de möglich (9,- € ). Oder Sie wenden sich an den Buchladen ihres Vertrauens. Nutzen Sie dazu die ISBN 978-3-00-071331-6

  • „Die Lage“ – ist ernst in Potsdam

    Die Lage“ von Thomas Melle im Hans Otto Theater

    Die Bühne ist als schiefe Ebene konstruiert. Neigungswinkel 42°. Das beansprucht die Physis der Schauspieler*innen beträchtlich. Da schmerzte nach den Proben schon mal, ein Muskel, von dessen Existenz sie zuvor nichts geahnt hatte, offenbarte Charlott Lehmann im Publikumsgespräch nach der Aufführung.

    Auch bei Wohnverhältnissen gelten 40% als Schmerzgrenze, meinte Holger Zschoge vom Netzwerk Stadt für alle. Wer mehr als 40% des verfügbare Einkommens für die Miete ausgeben muss, gilt als armutsgefährdet. In Potsdam sind das, wie eine Studie von Andrej Holm u.a. für das Jahr 2018 ermittelte, 22,5% aller Mietverhältnisse.

    Das Hans Otto Theater hat das Stück ‘Die Lage’ von Thomas Melle auf die Bühne gebracht und damit auf die verschärfte Wohnungssituation als gesellschaftliches Problem hingewiesen, das in Potsdam wie in anderen deutschen Großstädten seit Jahren für weite Bevölkerungskreise spürbar geworden ist.

    Die schiefe Ebene als Sinnbild des Wohnungsmarktes, der ins Rutschen gekommene ist. Der Wert einer Immobilie, bestimmt durch “Lage, Lage, Lage” verkehrt sich für die Mieter*innen in eine Schief-Lage, die ihre Lebensverhältnisse aus dem Gleichgewicht bringt, wenn Modernisierung, Abriss oder Umwandlung in Wohneigentum sie aus ihrem gewohnten Umfeld werfen.

    Oder wenn sie im Casting für das knappe Gut Mietwohnung das antrainierte Arsenal der Selbstvermarktungstechniken einsetzen, um gegen die Konkurrenz der zahlreichen Mitbewerber*innen erfolgreich zu sein: Nicht nur Schufaauskunft, Gehaltsnachweis , Kontoauszug,, umfangreiche Bewerbungsmappen, auch Details zu persönlichen Gewohnheiten, Partnern und Kindern werden freiwillig preisgegeben, um die Chance zu erhöhen, in das begehrte Wohnobjekt – ganz gleich ob einfaches WG-Zimmer, Altbauwohnung oder komfortable Neubau-Loft – einziehen zu können.

    Ein Spiegelbild dieses mittlerweile auch für Potsdam alltäglichen Mietenwahnsinns hat die Regisseurin Elina Finkel auf der abschüssigen Bühnenplattform am Hans Otto Theater inszeniert. “Die Miete ist die soziale Frage unserer Zeit” sagt der Autor Thomas Melle; das Ensemble setzte diese Botschaft in einer eindrucksvollen Leistung um.

    Dramaturgin Alexandra Engelmann hatte die Idee, nach den Theatervorstellungen Foyergespräche zu organisieren und lud das Netzwerk Stadt für alle zur Teilnahme ein. Wir fanden den Versuch, Theaterkunst und Stadtpolitik in einem Diskurs zu einem um sich greifenden gesellschaftlichen Problem zu verbinden, bemerkenswert und folgten als zivilgesellschaftliche Initiative gern dieser Einladung. Der Versuch ist – so unsere Wahrnehmung – gelungen und kann durchaus Nachahmung finden.

    Ach, und noch etwas, liebe Leute:

    Auch im Theater kann das Coronavirus zuschlagen. Wenn das dann einer tragenden Rolle passiert, muss die Vorstellung ausfallen. Oder man disponiert um. So geschehen am 25. März. Von einem Tag zum anderen übernahm Hannes Schumacher neben der eigenen Rolle im Stück auch die des erkrankten Kollegen. Allerhöchste Wertschätzung für diese Leistung!

    Die nächsten Vorstellungen im Theater an der Schiffbauergasse finden am 22. April sowie am 19. und 29. Mai 2022 statt.

    Geht hin, Leute, schaut Euch das Stück an, spendet Beifall und lasst Euch vom Geschehen auf der Bühnenschräge inspirieren, über die Schieflage der Verhältnisse außerhalb der Theaterraumes nachzudenken.

  • 10.000 …

    … Unterschriften für eine andere kommunale Gesellschaft!!

    Gestern hat das Bürgerbegehren für einen Mietendeckel für die kommunale Gesellschaft ProPotsdam die magische Grenze von 10.000 Unterschriften überschritten!

    Damit haben Dutzende Aktivist*innen in den letzten 4 Wochen seit dem Neustart Anfang März 2022 über 3.000 Unterschriften gesammelt!
    Dadurch rückt die Möglichkeit das Ziels von 10 % der wahlberechtigten Bevölkerung die Stimmen zu erreichen in greifbare Nähe. Im April und Mai jeweils 3.000 Unterschriften – und es ist geschafft. Da im Mai 2022 außerdem Kiezteams unseres Aktionspartners von Deutsche Wohnen und co. enteignen in Potsdam mit uns unterwegs sein werden, ist es nun sehr wahrscheinlich, dass ein Mietendeckel für ProPotsdam zur Abstimmung bei der Stadtverordnetenversammlung gestellt wird. Und bei einer erwartbaren Ablehnungen werden die Bürger*innen dieser Stadt absehbar in einem Bürgerentscheid über den Vorschlag eines Mietendeckels abstimmen können.

    Wie wichtig es ist, die kommunale Gesellschaft ProPotsdam endlich zu zu einer sozialen, gemeinnützigen und an den Bedürfnissen der Mieter*innen orientierte Gesellschaft umzuwandeln zeigt allein deren Verhalten und deren Geschäftspolitik der letzten Wochen.

    Der Staudenhof – das letzte große innerstädtische Objekt mit kleinen, bezahlbaren Wohnungen – soll abgerissen werden, um einem Neubau nach barockem Stadtbild Platz zu machen.
    Eigentümer ist die ProPotsdam – die trotz aller Proteste und anderer Berechnungen die Pläne maßgeblich vorangetrieben hat.
    In Anbetracht der vielen Geflüchteten aus der Ukraine in der Stadt hatten viele Initiativen und die Linke Potsdam ein Abrissmoratorium für den Staudenhof gefordert – denn dort gibt viele, der dringend benötigten Wohnungen. Die Reaktion der ProPotsdam: Ein paar wenige Wohnungen werden für ein paar Wochen zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wurden den verbliebenen Mieter*innen die Kündigungen zugestellt – ausführlich begründet von einer Berliner Rechtsanwaltskanzlei: Was hat die eigentlich gekostet?
    Das Perfide an der Begründung: Nachdem die ProPotsdam jahrelang nichts am Staudenhof gemacht hat, ihn quasi verfallen lassen hat, sagen sie jetzt: Eine Sanierung ist viel zu aufwendig.

    Nicht anders agieren private Immobilienspekulanten: Verfallen lassen, abreißen und teuer neu bauen.

    Wie gut die kommunale Gesellschaft ProPotsdam mit privaten Immobilienkonzernen zusammenarbeitet hat sie auch im Fall des für Wochenende geplanten Benefizfestes für die Ukraine im – von der ProPotsdam betriebenen – Volkspark bewiesen.
    Die rund 60.000 € hohen Kosten sponsern ausgerechnet die Deutsche Wohnen, Semmelhaack und die Instone Real Estate Group.

    Ausgerechnet die Unternehmen, welche mitverantwortlich dafür sind, dass Wohnen in Potsdam immer teurer wird, dass es kaum noch bezahlbare Wohnungen gibt finanzieren das Willkommen für die Menschen, welche genau deshalb niemals eine Wohnung in der Stadt finden werden?
    Und natürlich: Freundlich präsentiert von unserer kommunalen Gesellschaft.

    Deshalb macht es ganz viel Sinn, in den nächsten Wochen noch einmal alle Anstrengungen zu unternehmen und das Bürgerbegehren zu einem Erfolg zu machen!

    Unterschreibt, verteilt die Listen, beteiligt Euch an den Unterschriftenständen!


    Alle weiteren Infos findet Ihr hier:
    https://mietendeckel-potsdam.de/

    Fragen?:
    mietendeckel-potsdam@web.de

  • Offener Brief: Kein Benefizfest für Solidarität und Engagement mit Immobilienkonzernen!

    Am 9. April 2022 soll es im Volkspark Potsdam ein Benifizfest für die Ukraine geben. Dazu laden die Stadt Potsdam und der kommunale Wohnungsgesellschaft ProPotsdam ausdrücklich auch die Geflüchteten aus der Ukraine und ehrenamtliche Helfer*innen ein.
    Es soll ein Willkommensfest sein und eine Solidaritätserklärung an die Menschen aus der Ukraine.

    … gesponsert von den Immobilienkonzernen und – Unternehmen Deutsche Wohnen, Semmelhaack und Instone Real Estate Group.

    Ausgerechnet die Unternehmen, welche mitverantwortlich dafür sind, dass Wohnen in Potsdam immer teurer wird, dass es kaum noch bezahlbare Wohnungen gibt finanzieren das Willkommen für die Menschen, welche genau deshalb niemals eine Wohnung in der Stadt finden werden?

    Ihr lasst ein solches Fest, eine solch öffentliche Solidaritätserklärung ernsthaft von Konzernen finanzieren, deren einziges Interesse eine möglichst hohe Rendite für ihre Anleger*innen ist, in deren Geschäftsmodell Solidarität überhaupt nicht vorkommt?

    Zur Erinnerung: Der Immobilienkonzern Deutsche Wohnen ist gemeinsam mit Vonovia der größte private Vermieter in Potsdam. Erst 2020 hat die Deutsche Wohnen die von W. Kirsch unter umstrittenen Bedingungen gebauten Anlageobjekte in der Großbeeren – und Steinstraße gekauft und vermietet diese jetzt für 12 – 14 €/ m². In Krampnitz hat sie erklärt, dass sie natürlich keine bezahlbaren Wohnungen bauen könnte, sondern mindestens für 14 – 15 €/ m².
    Das Immobilienunternehmen Semmelhaack wird von der Stadt Potsdam seit Jahren protegiert, im Jahr 2000 verkaufte die Gewoba ihm 1050 Wohnungen zu einem kaum vorstellbar niedrigen Preis von 26,3 Mio. € und gewährte dabei sogar noch Preisnachlässe.
    Und die börsennotierte Instone Real Estate Group baut und verkauft in Bornstedt gerade 108 Eigentumswohnungen in den sogenannten „Fontane Gärten“ ab 6.000 €/ m². Ihr Geschäftsmodell beruht in der Regel darauf, mit Kapital aus privaten Immobilienfonds wie LINUS luxuriöse Wohnanlagen zu bauen, die wiederum an private Anleger verkauft werden.

    Sozial und solidarisch ist an den Unternehmen nichts.

    Was haben also solche Unternehmen mit der Solidarität für geflüchtete Menschen aus der Ukraine zu tun?
    Greenwashing ist dafür ein verharmlosender Begriff. Es ist eine bittere und peinliche Anbiederung an Immobilienkonzerne und – Unternehmen, die in dieser Stadt alles, aber keine solidarischen Werte verkörpern.

    Seit Wochen wird in Potsdam – wie schon 2015 – das Willkommen für die Menschen aus der Ukraine fast ausschließlich durch die Zivilgesellschaft in dieser Stadt getragen. Auch viele Aktivist*innen aus dem Netzwerk „Stadt für alle“, aus Kultureinrichtungen wie dem Freiland, dem Treffpunkt Freizeit, dem Projekthaus und dem Quartierstreff im Staudenhof empfangen die Menschen, bieten ihnen eine Unterkunft, kochen für sie, begleiten sie zu Behörden, sind da, wenn Trauer und Angst sie bedrücken.

    Die Verwaltung der Stadt Potsdam hingegen hat es noch nicht einmal geschafft, eine ordentliche Registrierung zu organisieren. Die seit Jahren in der Kritik stehende Ausländerbehörde schickt die Menschen bis heute nach Eisenhüttenstadt, das Einwohnermeldeamt hat auch für die neuen Bürger*innen keine Termine.
    Und natürlich gibt es keine Wohnungen in der Stadt. Wie auch, wenn die Stadt seit Jahren an Immobilienkonzerne und private Investoren verkauft wird, die natürlich kein Interesse an bezahlbaren Wohnraum haben.
    So haben wir aktuell die makabere Situation, dass in den vielen Anlagen mit überteuerten möblierten Mikroappartements wie in Bornstedt, am Horstweg, am Filmpark Hunderte solcher Wohnungen leer stehen, während die Menschen aus der Ukraine bei solidarischen Menschen auf der Coach schlafen oder in Freizeiteinrichtungen auf Feldbetten.

    Und all das sollen die Hunderten an Ehrenamtlichen jetzt unter dem Logo der Konzerne feiern, die es ihnen immer schwerer machen, in dieser Stadt überhaupt eine Wohnung zu finden?
    Hier gibt es keine bezahlbaren Wohnungen mehr – wegen der Geschäfte genau der Unternehmen, die das jetzt sponsern.

    Wir finden es schlimm, dass dabei wieder einmal die ProPotsdam mitmacht. Unsere kommunale Wohnungsgesellschaft als Partner global agierender Immobilienkonzerne.
    Die ProPotsdam, welche es noch nicht einmal geschafft hat, endlich die Entscheidung zu treffen, die Wohnungen im Staudenhof für Menschen aus der Ukraine zu öffnen, statt weiter den Abriss vorzubereiten. Weil eben das barocke Stadtbild hier immer noch wichtiger ist als wirkliche Solidarität.

    Wir machen da nicht mit.
    Wir empfehlen der Stadtgesellschaft, sich dieser Heuchelei zu verweigern.

    Natürlich ist öffentliche Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine wichtig. Auch ein solches Benefizfest kann Sinn machen. Jedes gemeinsame Statement gegen Krieg und Vertreibung für eine solidarische Gesellschaft sind wichtig.
    Aber unsere Stadt, unsere Solidarität kommt von unten, sie ist für alle Menschen da und nicht für die Aktionäre der Deutschen Wohnen oder der Instone Real Estate Group!

    Deshalb hier unser Aufruf:

    • Überlegt Euch gut, ob Ihr der Einladung zu diesem Fest unter den Logos von Immobilienkonzern folgt. Nein, wir rufen nicht zu einem Boykott auf, dazu ist das Anliegen zu wichtig, aber Solidarität zeigen viele Menschen tagtäglich – auch ohne Sponsoring.
    • Öffnet endlich den Staudenhof für Geflüchtete und stoppt dessen Abriss!
      Beschlagnahmt die vielen leer stehenden möblierten Mikroappartements wie in Bornstedt und bringt die Geflüchteten dort unter.
    • Stärkt die Verwaltung und weist die Ausländerbehörde an, eine schnelle und menschenwürdige Bearbeitung der Registrierungsanträge vorzunehmen.

    Und natürlich: Beendet das Sponsoring mit der Deutsche Wohnen, Semmelhaack und die Instone Real Estate Group!

    Dann können wir auch zusammen feiern.

    Netzwerk „Stadt für alle“

  • Kahlschlag in Babelsberg

    Und weiter werden in Potsdam Bäume abgeholzt, Naturräume zerstört und vor allem: Die Bürger*innen nicht informiert, gehört und einbezogen.

    Wir dokumentieren:

    Die Fragen, die Sorgen und Forderungen der Anwohner*innen an der Bahntrasse von Babelsberg zum Griebnitzsee – vor allem in der Nähe des Freizeit – und Jugendtreffs „Lindenpark“.

    An der Bahntrasse zwischen der S-Bahn-Station Babelsberg und der S-Bahn-Station Griebnitzsee befindet sich eines kleines, naturbelassenes Wäldchen https://www.potsdam.de/content/birkenwaeldchen
    Dort wurde durch die Firma „Neue Wälder“ forstwirtschaftliche Arbeiten zur Beseitigung von Sturmschäden angekündigt, die in guter fachlicher Praxis durchgeführt werden sollte. 
    Seit Mittwoch, den 16.03.2022 wurden diese Arbeiten begonnen, allerdings in ihrer Durchführung fern der angekündigten Maßnahmen. Versuche von Anwohnern, zuständige Behörden oder die Landesförsterei zu Kontrollen und einer besseren Überwachung bzw. einem Stopp dieser als Rodung zu bezeichnenden Maßnahmen zu bewegen, blieben bisher erfolglos. Auch haben wir nun aus der Not heraus eine Onlinepetition zu diesem Prozess gestartet und uns an die Medien sowie andere Stadt-und Naturschutzorganisationen gewannt. https://www.openpetition.de/petition/online/waldrodung-am-lindenpark-potsdam-stoppen

    Wir bitten dringlichst, sich für eine sofortige Unterbrechung der forstwirtschaftlichen Maßnahmen in diesem Bereich einzusetzen, um die Fragen und Mängel bei der Umsetzung zu klären, bevor kein gesunder Baum mehr vorhanden ist! Die Umsetzung der Fällarbeiten steht leider in keinem erkennbaren Zusammenhang mit den angekündigten „Arbeiten zur Beseitigung von Sturmschäden“ , mit denen alle Anwohner gerechnet und auch als sinnvoll nachvollzogen haben. 
    Das Oberforstamt war leider nur unter erschwerten Bedingungen telefonisch nur nach vielen Stunden zu erreichen und hat Fragen und Bitten, die Fällarbeiten noch einmal zu überprüfen abgetan, da man davon nichts verstehen würde.
    Auch die Stadtverwaltung Potsdam konnte bisher keine Auskunft geben.

    Stoppt diesen Kahlschlag an den Naturräumen der Stadt Potsdam!

    Anwohner*innen in Babelsberg

  • Wohnungen im Staudenhof für Menschen aus der Ukraine nutzen!

    Wohnungen im Staudenhof für Menschen aus der Ukraine nutzen!

    Wir dokumentieren: Pressemitteilung des Netzwerkes „Stadt für alle“ Potsdam:

    Wohnungen im Staudenhof für Geflüchtete aus der Ukraine nutzen!

    Auch in Potsdam kommen immer mehr Menschen aus der Ukraine an, die vor dem Krieg und der Invasion durch Russland geflüchtet sind. Aktuell hat die Stadt offiziell 70 Geflüchtete aufgenommen, vermutlich ist die Zahl wesentlich höher, weil Viele von Potsdamer*innen privat untergebracht und unterstützt werden. Inzwischen werden zur Unterbringung auch Hotels genutzt.

    Vermutlich wird die Zahl der Geflüchteten in den nächsten Tagen aber erheblich steigen.

    Deshalb fordert das Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam, die leer stehenden Wohnungen im Staudenhof für Geflüchtete aus der Ukraine zur Verfügung zu stellen!

    Dort stehen aktuell viele Wohnungen leer, weil der Staudenhof entsprechend des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung bis Ende des Jahres 2022 leer gezogen werden und dann abgerissen werden soll.

    Jetzt zeigt sich zum wiederholten Male, wie kurzsichtig und unsozial der Abrissbeschluss für den Staudenhof war. Das Netzwerk „Stadt für alle“ hatte den Prozess und diese Entscheidung wiederholt kritisiert. In Potsdam fehlen vor allem kleine, kostengünstige Wohnungen, die innenstadtnah liegen und soziale Betreuung und Treffpunkte für Menschen ermöglichen.

    Im Staudenhof ist genau dies gegeben.
    Hier gibt es immer noch einen Quartierstreff, der im September seine Arbeit aufgeben soll, einen funktionierenden Träger, eine Struktur ehrenamtlicher Betreuung und vor allem eben sofort nutzbare Wohnungen in der Innenstadt – auch in der Nähe von wichtigen Beratungsstellen.

    Es ist überhaupt nicht vermittelbar, in dieser dramatischen Situation auf einem Beschluss zu bestehen, der sich fast ausschließlich am Ziel eines barocken Bildes der Potsdamer Mitte orientierte!

    Der Staudenhof muss offen bleiben und Zuflucht für Menschen bieten, die fast Alles verloren haben. Jetzt geht Menschlichkeit vor neokonservativer, historisierender Ideologie von Stadtentwicklung!

    Das Netzwerk „Stadt für alle“ fordert deshalb die Stadt Potsdam und die kommunale Gesellschaft ProPotsdam auf, kurzfristig die Unterbringung von Geflüchteten im Staudenhof zu ermöglichen, den Beschluss zum Leerziehen mindestens für dieses Jahr auszusetzen und die engagierten Trägerstrukturen im Quartierstreff zu erhalten und zu fördern!

    Wir haben diese Forderung mit vielen Partner*innen in der Stadt abgestimmt und werden sie in den nächsten Wochen gemeinsam lautstark in die öffentliche Debatte in der Stadt einbringen.

    Solidarität muss praktische werden!

    Mit den Menschen aus der Ukraine – egal welcher Nationalität.

    Staudenhof erhalten!

    Holger Zschoge/
    Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam

    0172 3940583

    Geflüchtete aus der Ukraine nutzen!

  • Aktionstage, Theater und viel mehr zum Mietendeckel!

    Gemeinsam die Miete deckeln in Potsdam!

    Die 2. Halbzeit für das Bürgerbegehren für einen Potsdamer Mietendeckel hat begonnen!
    Gemeinsam mit verschiedenen Mieter*inneninitiativen, der Wählergemeinschaft die aNDERE und den Linken Potsdam sammelt das Netzwerk „Stadt für alle“ bis Juni 2022 Unterschriften, um die Mietsteigerungen bei der kommunalen Gesellschaft ProPotsdam auf 1 % in 5 Jahren zu begrenzen.
    Dadurch steigt auch die ortsübliche Durchschnittsmiete im Mietspiegel langsamer an. Die Mieterhöhungen im privaten Wohnungsbestand werden deutlich gedämpft. Damit wollen wir einen ersten Schritt in eine soziale Mieten-, Wohn- und Bodenpolitik erzwingen – wie wir sie in der Broschüre „Was tun gegen den Mietenwahnsinn in Potsdam?!“ beschrieben haben.

    In den nächsten Wochen gibt es viele verschiedene Aktionen dazu, auf die hier kurz verwiesen werden soll:

    • Am Samstag, den 5. März 2022 findet ein erster großer Aktionstag in der Potsdamer Stadtmitte statt. Los geht es mit vielen Unterschriftenständen ab 10 Uhr auf dem Platz der Einheit.
    • Am 12. März 2022 zeigt das Hans – Otto – Theater das neue Stück „Die Lage“ über den Wahnsinn auf dem Wohnungsmarkt – https://www.hansottotheater.de/spielplan/monatsplan/die_lage/1908/ – mit dabei das Netzwerk „Stadt für alle“ als Expert*innen im „Nachspiel – Gespräch“ und unser Stand zum Bürgerbegehren Mietendeckel. Weitere Aufführungen mit uns gibt es am 24. und 25. März 2022
    • Im Mai werden uns die Kiezteams der Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“ bei der Unterschriftensammlung unterstützen!

    Hast Du auch Lust und Interesse dabei zu sein? Meldet Euch bei den Menschen, die das Bürgerbegehren organisieren – Unterschriften auslegen und sammeln ist ganz einfach und macht einen ungeheuren Druck auf Stadt und ProPotsdam, endlich eine soziale Mietenpolitik in Potsdam anzugehen!
    https://mietendeckel-potsdam.de/unterstuetzen/

  • Raus zur zweiten Halbzeit! Für den Potsdamer Mietendeckel!

    Wir dokumentieren: Aufruf für eine Mobiveranstaltung am Freitag, den 25. Februar 2022 im Rechenzentrum.

    im Juni 2021 haben verschiedene Mieter*inneninitiativen mit Unterstützung der Wählergruppe Die aNDERE, der LINKEN und zusammen mit Stadt für alle das Bürgerbegehren Potsdamer Mietendeckel angeschoben.

    Die zentrale Forderung ist „Maximal 1% Mieterhöhung in den kommunalen Wohnungen in den nächsten fünf Jahren“. Bis zum Winter haben wir damit auch schon die Hälfte der für ein Bürgerbegehren notwendigen Unterschriften gesammelt.

    Im Frühjahr 2022 brauchen wir eine starke zweite Runde!

    Corona hat das Sammeln von Unterschriften – Stichwort Weihnachtsmärkte – nicht einfacher gemacht. All jene, die steigende Mieten, ineffektive Bonusprogramme und fortwährende Mieterhöhungen anhand des Mietspiegels schon lange leid sind, rufen wir auf, den Potsdamer Mietendeckel und konkret das Sammeln von Unterschriften zu unterstützen.

    Neben dem Mietendeckel, braucht Potsdam in der aktuellen Situation noch andere starke Maßnahmen. Maßnahmen, die von der Stadt derzeit nicht angepackt und zum Teil sogar ausdrücklich abgelehnt werden.

    Das Unterschriften-Sammeln für den Mietendeckel holt die ProPotsdam und die Apologeten des „Bauen, bauen, bauen“ – die vielerorts als Sozialdemokrat*innen firmieren – zurück an den Verhandlungstisch.

    Unterschriftenstände sind zudem eine gute Möglichkeit mit den Leuten ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, wo der Schuh drückt.

    Lasst uns das Für und Wider (vor allem die Für!) dieses Bürgerbegehrens diskutieren.

    Wir laden Euch ein, in der zweiten Runde des Bürgerbegehrens aktiv mitzusammeln, damit die Unterschriften schnell zusammenkommen.

    25.02.2022
    18:00 Uhr im Rechenzentrum

    Aktuelle Änderungen aufgrund der Coronasituation unter:

    www.mietendeckel-potsdam.de

    Für einen erfolgreichen Abschluss braucht es Euch!

  • Kein Spuk unterm Riesenrad am nächsten Montag!

    Wir dokuementieren: Aufruf des Bündnisses „Gemeinsam für ein solidarisches Potsdam“!

    Neues Jahr – neue Schwurbelei… Gegenprotest darf nicht fehlen: Wir machen eine eigene Demo!

    Los geht‘ s am Montag, 03.01.22 um 16:30 Uhr Vorplatz Brandenburger Tor!

    Am letzten Montag haben wir den Impfgegner*innen und Coronaleugner*innen in Potsdam nicht die Straßen überlassen! 500 Antifaschist*innen und Menschen aus der ganzen Stadtgesellschaft haben lautstark protestiert und eine Schwurbel – Demo in der Innenstadt erfolgreich blockiert.
    Damit bekam Potsdam eine überregionale Bedeutung in den Nachrichten. Während es in vielen Städten zu immer mehr und oft auch gewalttätigeren Protesten von Schwurbler*innen kommt, zeigt unsere Stadtgesellschaft, dass es auch anders geht!

    Deshalb werden wir weiter machen. In einer gemeinsamen Onlinekonferenz haben die 20 im Bündnis „Gemeinsam für ein solidarisches Potsdam“ zusammengeschlossenen Initiativen entschieden, sich den rechtsoffenen Schwurbel – Demos auch am nächsten Montag entgegen zu stellen.

    Natürlich gibt auch bei uns Diskussionen und Fragen dazu, wer eigentlich die Leute in Potsdam sind, denen ihre individuelle, egoistische Freiheit wichtiger ist als die Gesundheit und das Überleben ihrer Mitmenschen.
    Wir wissen von der Teilnahme von Coronaleugner*innen, Verschwörungserzähler*innen, AfD und Nazis – im Netz und auf der Straße. Es gab mindestens drei Angriffe auf Menschen aus unseren Zusammenhängen, eine Frau musste verletzt im Krankenhaus behandelt werden.
    Natürlich wissen wir auch, dass hier Menschen dabei sind, die von einer wissenschaftlich nicht begründbaren Angst vor einer Impfung auf die Straße getrieben werden. Gerade für die gilt aber: Demonstriert nicht mit Nazis und antisemitisch motivierten Verschwörungserzähler*innen!

    Unser Widerstand richtet sich gegen eine Bewegung, die zunehmend die Demokratie bedroht, deren ideologische Basis immer stärker rechte Narrative enthält und die das gesellschaftliche Klima zerstört.

    Unsere Kritik richtet sich auch gegen eine Coronapolitik, welche Konzerne schützt und die Lasten der Pandemie den Menschen aufbürdet. Wir fordern eine Gesundheitspolitik, welche den Beschäftigten in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen eine gesicherte finanzielle Perspektive gibt und den vorhandenen Impfstoff gerecht in der ganzen Welt verteilt.

    Dies werden wir am Montag, den 3. Januar 2022 wieder auf die Straße tragen.
    Wir rufen auf, ab 16:30 Uhr zu einer gemeinsamen Demonstration zu kommen. Sie startet am Brandenburger Tor und wird durch die Innenstadt zum Nauener Tor führen. Damit blockieren wir die Innenstadt für die Coronaleugner*innen und werden sie nicht laufen lassen.

    Bitte organisiert Euch auch bei dieser Aktionsform in Kleingruppen, seid mobil, tragt Masken und haltet Abstand.

    Achtung: Auch in den nächsten Tagen gibt es angekündigte Aktionen der Impfgegner*innen und Coronaleugner*innen:

    30.12.2021: 19 Uhr vor dem Rathaus als Jahresabschlussspaziergang – hier hat die Stadt Potsdam und das Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“ Protest angemeldet.

    31.12.2021: 19 Uhr vor dem Landtag

    08.01.2022: 15 Uhr Demo ab Platz der Einheit (von Berliner*innen organisiert)

    Unterstützer*innen:

    Bündnis „Potsdam bekennt Farbe“

    Patient*innen gegen kapitalistische Leidkultur

    Landesverband AndersARTiG

    la datscha

    Linke Potsdam

    Netzwerk „Stadt für alle“

    GEW Studis

    Utopia e.V. Zeppelinstraße 26

    Neue Farben e.V. Charlottenstraße 28

    Die Partei Potsdam

    VVN-BdA Potsdam

    SJ – Die Falken Brandenburg

    Seebrücke Potsdam

    Polar Potsdam

    Treffpunkt Freizeit

    Emanzipatorische Antifa Potsdam / EAP

    Wählergruppe DIE aNDERE

    Solid Potsdam

    Archiv Potsdam

    Jusos Potsdam