Kategorie: Bürger:innen- und Mieter:inneninitiativen

  • RAW: Soziale Auswirkungen – Keine.

    RAW: Soziale Auswirkungen – Keine.

    Wie in der SVV beschlossen, findet nächste Woche, am Mittwoch, den 25. September 2019 ab 18.00 Uhr die offizielle Einwohnerversammlung zu den Plänen auf dem ehemaligen RAW Gelände statt.
    Seit dem 16. September 2019 liegen jetzt die Unterlagen zum „Bebauungsplan Nr. 36 „Neue Halle / östliches RAW-Gelände“ öffentlich aus:

    https://www.potsdam.de/bebauungsplan-nr-36-neue-halle-oestliches-raw-gelaende

    Wir haben mal kurz reingeschaut und empfehlen allen Interessent*innen, das ebenfalls und genau zu tun.
    Die Anwohner*inneninitiative „Teltower Vorstadt“ hatte dazu bereits einen Termin in der Stadtverwaltung und plant, einen Anwalt hinzu zu ziehen.

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  • Kritik der BI „Ohne Garnisonkirche“ an Mike Schuberts Beschlussvorlage: Nur mit Rechenzentrum und ohne originalgetreuen Turm

    Mit einigem Erstaunen hat die Bürgerinitiative „Für ein Potsdam ohne Garnisonkirche“ (BI) aus der Presse von Mike Schuberts Kompromissvorschlag erfahren, nach dem eine Jugendbildungsstätte am Ort des ehemaligen Kirchenschiffs der Garnisonkirche entstehen soll. Der Potsdamer Oberbürgermeister (OB) hat demnach den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung eine Beschlussvorlage präsentiert, die er zuvor mit der Stiftung Garnisonkirche (SGP) besprochen hatte.

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  • „Potsdam autofrei“ stellt sich vor

    „Potsdam autofrei“ stellt sich vor

    Die BI „Potsdam autofrei“ hatte diese Vorstellung eigentlich der PNN geschickt.

    Wir dokumentieren:

    Das Bündnis will in den nächsten Jahren schrittweise eine autofreie Zone zwischen Bassinplatz und Brandenburger Tor etablieren.

    Wie bewerten Sie dieses Vorhaben?

    Die Pläne des Rot-grün-roten Bündnisses in Potsdam beinhalten wichtige Schritte in die richtige Richtung. Die Klima- und Umweltkrise erfordert entschlossenes Handeln und es bleibt nicht mehr viel Zeit, für einen radikalen Wandel unseres Wirtschaftssystems. Wir brauchen einen Kohleausstieg bis 2025, eine radikale Agrar- und Ernährungswende hin zu einer kleinbäuerlich organisierten, ökologisch ausgerichteten diversifizierten Landwirtschaft und insbesondere im Verkehr stehen nun drastische Veränderungen an, weil man die letzten 25 Jahre nur die Autolobby bedient hat. Seit 1990 sind die Verkehrsemissionen nicht mehr gesunken, sondern steigen immer noch weiter. Effizienzgewinne durch bessere Motoren werden durch immer größere Fahrzeuge wieder wett gemacht. Und statt entschlossen in einen attraktiven und für alle erschwinglichen Umweltverbund (Fahrrad, Fuß, Bus, Bahn) zu investieren, werden immer noch Bahnschienen zurückgebaut und neue Autobahnen geschaffen.

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  • Soziale Erhaltungssatzungen für Potsdam

    Soziale Erhaltungssatzungen für Potsdam

    Modellantrag: Teltower Vorstadt

    Nachdem in Potsdam viele Jahre lang Erhaltungssatzungen fast immer nur auf den Erhalt äußerer Merkmale orientiert haben, scheint es jetzt einen ernsthaften Ansatz dafür zu geben, rechtssichere „Soziale Erhaltungssatzungen“ auf den Weg zu bringen.
    Bisher gibt es nur für Babelsberg Nord und Süd eine sehr unsichere Verordnung aus dem Jahr 1992, wo der gesamte § 172 Grundlage einer Erhaltungssatzung ist und die „Erhalt der Zusammensetzung der Bevölkerung“ als Ziel benannt wird. (wir haben diese Dokumente bereits veröffentlicht)

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  • Wem gehört die Stadt?

    Wem gehört die Stadt?

    Das Netzwerk „Stadt für alle“ hat eine Broschüre von Texten und Analysen darüber herausgebracht, wie „Investoren die Stadt verändern“.

    Die Broschüre gibt es ab nächste Woche im Printformat im Sputnik, im Freiland, im Rechenzentrum und im Projekthaus. Gern schicken wir Euch ein welche für Eure Aktionen zu.
    Hier gibt es sie zum Runterladen:

  • Sich politisch einmischen kostet Geld …

    ... deshalb bitten wir Euch, uns zu unterstützen!

    Ja, bisher hat das alles so geklappt: Wir haben zusammen gelegt, haben auch mal einen Zuschuss bei kleinen Stiftungen beantragt, haben viel eigene Zeit und Mittel reingesteckt.
    Jetzt brauchen wir aber mal Eure Unterstützung!
    Die Gebühren für die Abmahn – und Unterlassungsverfügung von Trockland betragen 865 € (das Problem haben wir unten noch einmal aufgegriffen!), die Gestaltung und der Druck der Broschüre „Wem gehört Potsdam?“ , die wir demnächst rausbringen werden wird auch etwa 800 € kosten.

    Deshalb bitten wir Euch um Unterstützung!
    Wir wollen im Herbst auch eine Soliparty machen (na, welches Haus hat Lust, Zeit und Interesse??), aber aktuell brauchen wir ein wenig „Kleingeld“, um weiter für eine andere Idee von Stadt zu kämpfen.

    Dazu können wir dieses Konto nutzen:

    Initiative Grundrechte
    MBS Potsdam
    BIC: WELADED1PMB
    IBAN: DE97160500003502022983
    Zweck: Spende Stadt für alle

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  • BERnisonkirche soll weitere Steuergelder verschlingen

    Wir dokumentieren: Pressemitteilung der Bürgerinitiative für ein Potsdam ohne Garnisonkirche.
    Außerdem ein erster Kommentar eines Lesers unseres Blogs

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  • Immobilien-Konzern mahnt Netzwerk ab!

    Immobilien-Konzern mahnt Netzwerk ab!

    Die Trockland Management GmbH – vertreten durch eine Rechtsanwaltsgesellschaft vom Potsdamer Platz 1 in Berlin – schickte am 04.07. eine Unterlassungsverfügung an den Mediamaro e.V. und forderte eine Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung binnen dreier Werktage ein. Warum?

    Die Trockland Management Gmbh steht in Verbindung mit dem RAW-Projekt in Potsdam und der Mediamaro e.V. ist unser netztechnische „Heimat“. Eigentlich steht www.potsdam-stadtfueralle.de im Focus des Immobilienkonzerns, weil wir verschiedene „RAW-Dossiers“ zu Jahresbeginn veröffentlicht haben.

    Das Vorgehen der Anwälte passt zur öffentlichen Debatte um die Rolle von Immobilienkonzernen in deutschen Städten. Wie groß muss eigentlich deren Angst vor Image-Verlust sein, oder gar darüber, dass durch intensive Recherchen ans Licht kommen könnte, dass doch nicht alle Geschäftsgebaren „sauber“ sind.

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  • „Tabubruch Garnisonkirche“

    Wir dokumentieren und empfehlen: Interview mit Philipp Oswalt, Professor für Architekturtheorie und bis 2014 Leiter der Bauhausstiftung Dessau über „rechte Architektur“

    Das Interview erschien gerade in der Zeitschrift „Monopol – Magazin für Kunst und Leben“. Neben vielen interessanten Aussagen zu den Zusammenhängen von Architektur, rechten Infrastrukturen und Stadtentwicklung enthält das Interview vor allem klare Aussagen zum Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam.
    Hier ist das ganze Interview:

    https://www.monopol-magazin.de/der-wiederaufbau-der-garnisonskirche-ist-ein-absoluter-tabubruch

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  • Fest der Kunst und Kulturen am 18. Juni im Staudenhof

    Fest der Kunst und Kulturen am 18. Juni im Staudenhof

    Das Haus Am Alten Markt 10 entwickelt sich zusehends zum wichtigen kulturellen Anker der Innenstadt. Fast täglich ist das Begegnungscafé „Staudenhof“ geöffnet und lädt zu einem vielfältigen Programm ein. Entsprechend reicht die Anziehung dieses Kulturhauses bis an Potsdams Stadtränder und spricht unabhängig von Nationalitäten, Alter und Geschlecht die Menschen an. Zu den vielen Festen, welche vor allem in der wärmeren Jahreszeit in den Staudenhof einladen, zählt auch das Fest der Kunst und Kulturen am 18. Juni ab 16 Uhr. Verschiedenste Nationen stellen ihre traditionelle Bekleidung, kulinarische Besonderheiten und Musikrichtungen vor, Kunst wird ausgestellt, kann erworben werden und gemeinsam neu geschaffen. Eingeladen sind alle, um den kulturellen Reichtum zu feiern, der in Potsdams Mauern Einzug gehalten hat und der bereits seit langem hier zuhause ist.

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