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  • „Die heimliche Hauptstadt“

    „Die heimliche Hauptstadt“

    Wir müssen mal wieder den Feuilleton der FAZ dokumentieren.
    Politisch ist das echt schwer einzuordnen.
    Aber schön länger fällt es den Journalist*innen und Autor*innen der FAZ offensichtlich leichter, eine kritische Perspektive zur Entwicklung der Potsdamer Stadtmitte zu formulieren – als all denen, die seit Jahrzehnten das „Preußisch – barocke Disneyland“ durchdrücken wollen.
    Meist auch gegen den Willen der meisten Menschen in dieser Stadt.
    Der aktuelle Beitrag des Feuilletons der FAZ sei unbedingt empfohlen. Wir haben dazu sogar die Bezahlschranke überwunden, eine FAZ gekauft und empfehlen allen Menschen, die Kultur und Stadtentwicklung kritisch sehen unbedingt ein Abo des Feuilletons der FAZ.

    Hier gibt es eine markierte und kommentierte Version des tollen Artikels.

    Und natürlich können wir es nicht lassen, zwei Zitate zu veröffentlichen, welche Mitteschön, Saskia Hüneke und andere sicher auf die Palme bringen werden:

    „… man muss kein Klassenkämpfer sein, um zu sehen, dass Potsdam gerade an seinen prominentesten Schauplätzen immer mehr so aussieht, wie ein paar sehr reiche Zuzügler aus dem Westen sich das vorgestellt haben“ und: „Dass es unter diesen Leuten erstaunlich viele Trolle gibt, hochaggressive Zeitgenossen, die jeden Liebhaber der DDR-Moderne als geistesgestört oder Kommunisten beschimpfen, ist das Pech derer, die mit dem abwaschbaren Neubaubarock wenig anfangen können.

    „… der Barock ist nur noch das Dekor, das man vor Rohbauten aus Beton klebt, damit die antik und würdevoll wirken.

  • Spaltung statt Versöhnung am 17. Juni

    Der 17. Juni ist als Tag des Aufstandes im Jahre 1953 und als westdeutscher Feiertag zur Einheit im kollektiven Gedächtnis. Die Stiftung Garnisonkirche nutze den Tag jedoch erneut, um die (Stadt-)Gesellschaft zu spalten. Die gestern erneuerte und einstimmige erhobene Forderung des Kuratoriums der Stiftung Garnisonkirche nach Baufreiheit auf dem Grundstück des Kirchenschiff der Garnisonkirche ist eine moralische Katastrophe. Sie lässt eine Bereitschaft für die von der Stadtverordnetenversammlung auf den Weg gebrachte ergebnisoffene Diskussion um die Zukunft des Ortes vermissen. Die Einstimmigkeit ist bedenklich, da auch der OBM Schubert Mitglied dieses Kuratoriums ist. Was ist von seinem angeblich ergebnisoffenen Vier-Stufen-Plan zu halten? Irreführung der Betroffenen, der Stadtpolitik? Alles nur wieder Scheinbeteiligung?

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  • Vonovia in Potsdam

    Vonovia in Potsdam

    Es ist kein Zufall, dass wir den Aktionstag „Mietenstopp“ am Samstag, den 19. Juni 2021 im Kirchsteigfeld machen wollen.
    1.600 der rund 2.400 Wohnungen dort gehören dem größten deutschen Immobilienkonzern.

    Auch im Kirchsteigfeld gab es seit Jahren Beschwerden der Mieter*innen zu überhöhten und undurchsichtigen Betriebskostenabrechnungen, zu Mieterhöhungen bei Neuvermietungen, dass notwendige Modernisierungen aufgeschoben werden. Die MAZ hat das dokumentiert:
    https://www.maz-online.de/Lokales/Potsdam/Wohnungskonzern-in-der-Kritik
    – und wir bekommen immer wieder Mails von Mieter*innen.

    Hier dokumentieren wir einen offenen Brief von mehr als 20 Mieter*inneninitiativen an die Vonovia:

    Und hier ist der Flyer, den wir am Samstag bei den vielen Vonovia – Mieter*innen verteilen werden:

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  • Auswertung der Demo „Solidarische Zukunft statt Kapitalismus“

    Auswertung der Demo „Solidarische Zukunft statt Kapitalismus“

    Wir dokumentieren den Beitrag der Gruppe „Patient:innen gegen die kapitalistische Leidkultur“

    Wir sind eine Gruppe Linker aus Potsdam, die als „Patient:innen gegen die kapitalistische Leidkultur“ am 24. April in Potsdam eine Demonstration unter dem Motto „Solidarische Zukunft statt Kapitalismus“ durchgeführt haben.

    Wir wollen im Folgenden eine kleine Auswertung versuchen und rufen dazu auf, bei den Planungen unserer nächsten Aktionen mitzumachen. Wir wollen kein Zurück mehr in die vermeintliche Normalität, die auch schon vor Corona krank war! Wir wollen nicht, dass die linke Bewegung den bestehenden und anstehenden Krisen tatenlos zuschaut. Also raus aus der Bubble und get active! Schreibt an patientinnen.potsdam [ät] gmail.com , wenn ihr in Potsdam aktiv werden oder wenn ihr euch mit uns vernetzen wollt.

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  • Die Klagen der Hohenzollern

    Seit dem Jahr 2014 führt Georg Friedrich Prinz von Preußen Verhandlungen mit der öffentlichen Hand um Entschädigungszahlungen für Immobilien, Kunstschätze und zur eigenen Reputation. Wir haben mehrfach über den Stand der Dinge, den „Sorgenprinz“ und dessen Verqiuckung mit der Politik des Landes berichtet. Nun melden sich viele „Betroffene“ zu Wort. Denn mit „Klagen“ ist nicht das Jammern der Enderbten, sondern sind deren juristische Klagen gemeint.

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  • Aktionstag „Mietenstopp“ – auch in Potsdam!

    Aktionstag „Mietenstopp“ – auch in Potsdam!

    Am Samstag, den 19. Juni 2021 findet ein bundesweiter Aktionstag für einen Mietenstopp in Deutschland statt!
    Getragen vor allem von Mieter*innenverbänden und Gewerkschaften wird ein Einfrieren der Mieten für mindestens 6 Jahre und strikte Obergrenzen bei Neuvermietungen gefordert.

    In Potsdam hat sich dazu ein neues Bündnis zusammengefunden, dass in seiner Zusammensetzung noch einmal deutlich macht, wie sehr Mietenwahnsinn und Verdrängung inzwischen die Menschen bis in die Mitte der Gesellschaft beschäftigen.

    Am Samstag, den 19. Juni 2021 stellen sich der Deutsche Mieterbund Brandenburg, der DGB Region Westbrandenburg und das Netzwerk „Stadt für alle“ Potsdam den Fragen und Diskussionen von Medien und Bürger*innen.
    Los geht es ab 10 Uhr auf dem Marktplatz im Stadtteil Kirchsteigfeld. Bis 12 Uhr gibt es eine öffentliche Pressekonferenz, Infostände und Aktionen.

    Hier dokumentieren wir die Presseerklärung des Netzwerkes „Stadt für alle“


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  • BündnisNATO/DIE GRÜNEN

    Der Baerbock-Weg zur Macht: mehr Militär, weniger Basisdemokratie und ein marktgerechter Klimaschutz

    Auf dem Programmparteitag am 12./13.06.21 verabschiedeten die Bündnisgrünen ihr Wahlprogramm und nominierten die Wahlpotsdamerin Annalena Baerbock zur Kanzlerin-Kandidatin. Mit SED-fähigen 98,5 Prozent der Delegierten und in einer Art „Blockabstimmung“ werden beim Parteitag Baerbock und Habeck zum Spitzenduo für die Bundestagswahl gewählt.

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  • „Kramp-Witz statt Krampnitz“

    Aus Krampnitz wird ein „Kramp-Witz“, heißt es im Aufruf für eine Demo am Mittwoch den 16.06. um 14:00 Uhr vor dem Rathaus Potsdam

    Seit Monaten kritisieren DIE aNDERE, der BUND, Stadt-für-alle, einige Ortsbeiräte und nun auch Fridays-For-Future die Fehlentwicklungen beim größten Bauvorhaben der Stadt. Aufgeführt werden: mangelhafte Trassenfreihaltung für die Straßenbahn, Stückwerk bei der Energie- und Wärmeversorgung, kein kontinuierlicher Zuwachs an preisgebundenen Wohnungen, unehrliche Kommunikation und Intransparenz der Stadt sowie die Beteiligung der Deutschen Wohnen am Projekt.

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  • Comùn Nr. 5 erschienen – mit einem Artikel über den Kampf ums RAW – Gelände

    Comùn Nr. 5 erschienen – mit einem Artikel über den Kampf ums RAW – Gelände

    In der neusten Ausgabe des Magazins für stadtpolitische Intervention findet sich auch ein spannender Artikel über den Kampf um das RAW – Gelände in Potsdam.

    Hier gibt die Titelseite, das Editorial und Inhaltsverzeichnis sehen:

    Natürlich solltet Ihr Euch das Magazin unbedingt bestellen – hier:
    https://comun-magazin.org/bestellen/

    Und von uns gibt es außerdem die ungekürzte, lange und umfassende Textfassung

    Der Kampf ums RAW – Gelände in Potsdam – Symbol für die Alles, was in der Stadt falsch läuft

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  • Start des Bürgerbegehrens für einen „Potsdamer Mietendeckel!

    Start des Bürgerbegehrens für einen „Potsdamer Mietendeckel!

    Am Dienstag, 01.06.2021 startet offiziell das:

    „Potsdamer Bürgerbegehren für einen Mietendeckel im städtischen Wohnungsbestand.“

    Wir dokumentieren: Presseerklärung der Initiativgruppe zum Bürgerbegehren:

    Der Auftakt der Unterschriftensammlung erfolgt 14 Uhr in der Schlaatzstraße/Ecke Schlaatzweg.

    Diesen Ort haben wir bewusst gewählt, um darauf hinzuweisen, dass gerade die Mieter*innen in der Teltower Vorstadt seit langem auf die Erarbeitung einer Sozialen Erhaltungssatzung warten. Diese  Satzung kann Luxusmodernisierungen und die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen erschweren und damit die Anwohner*innen im Umfeld des RAW-Geländes vor Verdrängung schützen, wenn dort ein IT-Zentrum mit vielen hochbezahlten Arbeitsplätzen entsteht.

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